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Das ist Amerika in Deutschland: Die Atlantikbrücke wackelt

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Deutschland, das als Projektionsfläche Amerikas in Europa gilt, ist plötzlich zum Zentrum der Opposition gegen „Trumps Amerika“ geworden, nachdem es in den vergangenen 80 Jahren der Garant amerikanischer Präsenz in Europa war.

Der Artikel aus Frankfurt, der in der Türkei in türkischer Sprache in türkischen Zeitungen veröffentlicht wurde, ist von der Türkischen Allgemeinen aus dem Türkischen ins Deutsche übersetzt worden.

von Ahmet Özay, Frankfurt, 16.03.2025

Frankfurt, 20. März 2003, vor 22 Jahren, türkische Zeitungen Einwohner der Städte in der Nähe des Frankfurter Flughafens. Mitternacht. Auf den Start- und Landebahnen des Flughafens ist ein ungewöhnliches Brummen von Flugzeugmotoren zu hören. Auch in den Städten ist es zu hören. Ich mache mich mit dem Auto auf den Weg. Die 17 Kilometer lange Autobahn zum Flughafen ist blockiert von amerikanischen Militärlastwagen, die aus Heidelberg, Kaiserslautern und Stuttgart kommen.

Über 30 amerikanische Militärtransportflugzeuge lassen ihre Motoren aufheulen. Ich bin wieder zu Hause und auf dem Bildschirm erscheint Präsident George Bush. Er verkündet den Einmarsch in den Irak.

Einige Nächte später… Wir sind im Dönerladen gegenüber vom Flughafen. Im Memduh’s… kommen zwei amerikanische Piloten in Fluganzügen herein. Sie haben sich über den Flughafenzaun geschlichen und wollen Döner kaufen. Sie bestellen jeweils 10 Packungen Döner Kebab. Beide sind Piloten der C5 Galaxy, einem schweren Transportflugzeug. Sie kommen gerade aus dem Irak zurück nach Florida. Ihre Frauen mögen keinen anderen Döner als „Memduh’s Döner“. Jedes Mal, wenn sie von einer Reise zurückkommen, kaufen sie ihn und legen ihn in die Tiefkühltruhe.

Man sagt, dass die „Amerikaner“, die einst die deutschen Städte prägten, für immer nach Amerika zurückkehren werden. Von den Städten bis in die Dörfer gab es Militärläden, amerikanische MPs auf den Straßen, Militärschwager in den Familien. Die Zeiten, in denen sich Hausfrauen von ihren Männern scheiden ließen und als Bräute nach Amerika gingen, waren längst vorbei.

Es war Anfang Februar. Die Delegation von Vizepräsident James Vance, dem Repräsentanten der Trump-Administration, ist auf ihrem ersten offiziellen Besuch in Europa und spricht auf der 61. Münchner Sicherheitskonferenz.

Bundespräsident Frank Walter Steinmeier steht auf dem Podium und hält die Eröffnungsrede. Fast alle denkbaren Staats- und Regierungschefs sind im Saal.

Er schaut Vance in die Augen und sagt: „Wir gehen durch stürmische Tage. Jetzt fragen wir uns: Wer ist der Nächste? Es kann keine Weltordnung ohne Regeln geben. Die Ukraine kämpft seit drei Jahren für ihre Freiheit. Deutschlands Herz wird für Europa schlagen. Diese Worte beschreiben den Prozess, der sich heute abspielt. Hinter verschlossenen Türen scheinen die Brücken zur neuen amerikanischen Regierung abgebrochen zu sein.

In beispielloser Unhöflichkeit beleidigt und beschuldigt Vizepräsident Vance seinen Gastgeber Deutschland immer wieder. In seiner Rede vor der Bundestagswahl verteidigte er offen die deutsche extreme Rechte.

Der deutsche Diplomat Christoph Heusgen, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, verfolgt die Rede des amerikanischen Regierungsvertreters mit Tränen in den Augen. Amerika hat diese Bühne vor 60 Jahren aufgebaut, jetzt reißt es sie ein. Die Atlantikbrücke zwischen Amerika und Deutschland ist ins Wanken geraten. Wir haben es hier mit einer Situation zu tun, in der der Vater seine Familie verstößt.

Das System Murphy Um diese Tränen zu verstehen, müssen wir hundert Jahre zurückgehen.

Robert Murphy war ein Dolmetscher, der nicht am Ersten Weltkrieg teilnehmen konnte, weil er an einem Bein gelähmt war. Er stammte aus einer deutschen Einwandererfamilie. Er arbeitete im Übersetzungsbüro des amerikanischen Außenministeriums.

Er wurde nach Deutschland geschickt, um das amerikanische Konsulat in München zu eröffnen, das während des Krieges geschlossen worden war. Eines Abends im Februar 1921 wird er Zeuge von Hitlers blutigem „Bierhallenputsch“. In dieser Nacht ahnte er noch nicht, dass der erste Hitlerbericht in der amerikanischen Geschichte ihm gehörte und dass dieser Bericht sein Leben verändern würde.

Er war Unterstaatssekretär in der amerikanischen Botschaft während der deutschen Besetzung von Paris im Zweiten Weltkrieg. Am 6. Juni 1944 landete er in der Normandie, um mit einer Flotte von 6000 Schiffen, die in Frankreich gelandet waren, die Ordnung in Europa wiederherzustellen. Von 1945 bis 1952 war er Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland. Er war der wichtigste diplomatische Vertreter der USA in Europa. Er ist der Architekt der Pariser Verträge von 1954, die die Besetzung Deutschlands beenden. Er gestaltet die Politik der Wiederbewaffnung Deutschlands und der Integration Westdeutschlands in die NATO mit.

Marshallplan Der Krieg ist vorbei. Es gibt Menschen, die befürchten, dass der Krieg mit Russland noch nicht vorbei ist und die Sowjets sich in Europa festsetzen werden. Einer von ihnen ist General George Patton, der als Befehlshaber der 7. Er kann das Ende des Krieges nicht akzeptieren. Er wird zum Rückzug gezwungen. Er kehrt nach Deutschland zurück und wird vor der amerikanischen Kaserne in Heidelberg von einem amerikanischen Militärlastwagen überfahren. Der Befehlshaber der siegreichen Armee wird Opfer einer Verschwörung.

Eine mahnende Geschichte für alle, die sich mit dem Kriegsende nicht abfinden wollten.

Der Marshallplan, der 1948 in Kraft trat, half dem Land, sich zu entwickeln. Lebensmittellieferungen in das von den Sowjets belagerte Berlin wurden unmöglich. Eine Luftbrücke vom Frankfurter Flughafen nach Berlin wurde eingerichtet. Paletten mit Lebensmitteln wurden über der Stadt abgeworfen.

1949 wurde die Bundesrepublik Deutschland mit Bonn als Hauptstadt gegründet. Amerika übernahm die Führung bei der Wiederbewaffnung Westdeutschlands.

Unter Bundeskanzler Konrad Adenauer wird die Bundeswehr gegründet und Deutschland tritt der NATO bei. Deutschland ist seit 70 Jahren Mitglied der NATO und verfügt über 175.000 Mann Land-, See- und Luftstreitkräfte.

Die Wiederbewaffnung Deutschlands führte zu einer Krise, die an die damalige Krise in der Ukraine erinnerte. Mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 verschärft sich der Kalte Krieg.

Präsident Kennedy besuchte Berlin. Vor der Mauer hielt er seine berühmte Rede „Ich bin ein Berliner“.

Die Jahre vergingen. Die Sowjetunion begann zu zerfallen. Diesmal, 1987, besuchte US-Präsident Reagan Berlin. Diesmal rief Präsident Reagan: „Herr Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer nieder! 1989 fiel die Berliner Mauer. Dieses Ereignis hat die Welt verändert.

Der 9. November 1989 war ein Meilenstein in der Geschichte. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag sicherte mit Zustimmung der USA, der Sowjetunion, Frankreichs und Großbritanniens die Souveränität des vereinten Deutschlands. Die Zahl der deutschen Soldaten, die in den Jahren des Kalten Krieges 500.000 erreicht hatte, wurde auf 350.000 begrenzt.

1994 verließen die letzten 250.000 amerikanischen Truppen nach 50 Jahren Berlin. Die amerikanischen NATO-Soldaten blieben im Land.

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 begann Deutschland, Truppen für amerikanische Militäreinsätze im Ausland zur Verfügung zu stellen. Die internationale Militärpräsenz ist wieder da.

Von Bayern ins US-Außenministerium Der Grundstein der CIA als „Organisation Gehlen“ wurde in Deutschland gelegt. Sie war immer auf Osteuropa ausgerichtet, als Teil der Prinzipien der deutschen Strategie „Expansion nach Osten“.

Für die deutsch-amerikanischen Beziehungen ist die Lebensgeschichte Henry Kissingers von Bedeutung. Der epochale Außenminister Henry Kissinger ist ein deutscher Jude. Er wurde am 27. Mai 1923 in Bayern geboren. Aufgrund der Verfolgung durch die Nationalsozialisten emigrierte er 1938 im Alter von 15 Jahren mit seiner Familie in die Vereinigten Staaten. Seine deutsche Herkunft prägte seine Lebenseinstellung in Amerika.

Im Alter von 20 Jahren wurde er 1943 zum Militär eingezogen. Kissinger diente als Nachrichtenoffizier bei der in Heidelberg stationierten 72. Infanterie-Division, die in Heidelberg stationiert war. Seine Einheit nahm an verschiedenen Operationen in Deutschland teil, unter anderem an der Befreiung von Konzentrationslagern. Während seiner Dienstzeit war er maßgeblich an der Nahostpolitik, den Abrüstungsverhandlungen und der Öffnung Chinas zur Außenwelt beteiligt.

Eine der bedeutendsten Persönlichkeiten dieser Zeit war Elvis Presley. Presley leistete 1958 für zwei Jahre seinen Militärdienst in Friedberg bei Frankfurt ab. Presleys Militärdienst in Deutschland spielte eine wichtige Rolle bei der Herausbildung einer gemeinsamen deutsch-amerikanischen Identität.

Die 80-jährige Präsenz der US-Streitkräfte in Deutschland ist heute ungewiss. Die Drohung der Trump-Administration an Europa, „eine Lösung in der Ukraine zu akzeptieren oder ich ziehe meine Truppen ab“, ist nach wie vor aktuell. Friedrich Merz, der den Kampf gegen Trumps Amerika“ zu seiner Priorität erklärt hat, ist noch nicht Bundeskanzler. Deshalb sind die 37.000 amerikanischen Soldaten im Land in Unruhe.

Die US-Streitkräfte, die früher Hunderte von Einrichtungen in Frankfurt hatten, sind jetzt im Dreieck Ramstein, Stuttgart und Wiesbaden stationiert. Wiesbaden ist das Zentrum der US-Army in Europa, 20.000 Amerikaner leben in der Stadt.

Die Air Base Ramstein ist die größte Luftwaffeneinrichtung außerhalb des Landes. Mit ehemals 20 und heute 6 Luftfahrzeugen werden Nachschub-, Aufklärungs- und Abschreckungsoperationen durchgeführt. Auch der Nachschub für militärische Einheiten in vielen Ländern, darunter Afrika, Kosovo und Irak, kommt aus Deutschland.

Transatlantisches Zentrum 2003 wollten die USA eine ähnliche Präsenz in den Häfen und Flughäfen der Türkei aufbauen. Es war die Rede von unautorisierten Flügen über der Türkei.

Ich rief im Auswärtigen Amt an, um mich nach dem Status der amerikanischen Flughäfen in Deutschland zu erkundigen. Der Sprecher sagte: „Interessante Frage. Eine solche Frage hat noch nie jemand gestellt“, sagte der Sprecher und fügte hinzu: “Weil die Amerikaner diese Flüge durchführen, ohne uns zu informieren. Eine solche Praxis gibt es in Deutschland nicht“.

Die USA verhalten sich in Deutschland wie eine lokale Armee. Amerikanische Marineeinheiten sind vor allem in Bremerhaven stationiert, um Osteuropa zu versorgen. Marineinfanteristen sind als Teil der NATO-Notfalltruppe in Stuttgart stationiert.

In Deutschland gibt es militärische Einkaufszentren, Tankstellen, Autokennzeichen und sogar eigene Gerichte. US-Militärangehörige können in Deutschland vor zwei Gerichten verklagt werden.

Das Berufungsgericht der US-Armee (US Army Court of Criminal Appeals, USACCA) ist zuständig für Berufungen in Strafsachen, an denen US-Soldaten in Europa beteiligt sind, und hat seinen Sitz in Wiesbaden.

Das US European Command (EUCOM) Legal Office ist für alle Rechtsangelegenheiten der US-Streitkräfte in Europa zuständig und hat seinen Sitz in Stuttgart. Soldaten, die in Europa oder auch in Afghanistan, Bosnien, Irak oder Syrien Straftaten begehen, werden vor diese Gerichte gestellt.

Auch das Afrika-Kommando (AFRICOM) hat seinen Sitz in Stuttgart. Deutschland ist nach wie vor das wichtigste US-Militärzentrum in Europa.

Der mit der Regierungsbildung beauftragte CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat mit seiner Anti-Trump-Rhetorik das Verhältnis geprägt. Er ist Jurist, Manager und Politiker, der im transatlantischen System aufgewachsen ist.

Von 2009 bis 2019 war er Vorsitzender der „Atlantik-Brücke“, die die Beziehungen zwischen Deutschland und der NATO stärken soll.

Von 2009 bis 2020 ist er Aufsichtsratsvorsitzender des US-Finanzunternehmens BlackRock Deutschland. Mit einem Volumen von 10 Billionen Dollar ist BlackRock ein Finanzimperium, das selbst die Banken der Welt übertrifft. ie Tesla-Fabriken von Elon Musk, der Deutschland den Krieg erklärt hat, stehen in der Nähe von Berlin. Umweltschützer haben ihn bereits ins Visier genommen. Der Absatz in Deutschland ist um rund 70 Prozent eingebrochen.

Die Interventionen aus Washington sind nicht weniger empörend als die aus Moskau“, sagt Merz. Deutschland steht unter enormem Druck von beiden Seiten“, meint er und fügt hinzu: „Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sagen muss.

Friedrich Merz steht am pro-amerikanischen Ende des politischen Spektrums in Deutschland. Noch vor einem Monat wäre es undenkbar gewesen, dass der künftige Bundeskanzler eine Rede hält, in der die Worte „Unabhängigkeit von den USA“ vorkommen.

Doch heute haben die amerikanischen Medien nach dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelensky auch den deutschen Regierungschef Friedrich Merz ins Visier genommen. Deutschland braucht etwas Neues, um diesen Mann zu ersetzen“, titelte die New York Times.

Die Tränen, die die ukrainische Botschafterin in den USA, Makarowa, in Washington im Beisein von Trump vergoss, vermischen sich in Kontinentaleuropa mit den Tränen, die der deutsche Diplomat Christoph Heusgen beim Münchner Sicherheitsgipfel im Beisein von US-Vizepräsident Vance vergoss. Sie werden zu den Tränen Europas. ( Ahmet Özay, Frankfurt, 20.02.2025)

PS: Der Artikel aus Frankfurt, der in der Türkei in türkischer Sprache in türkischen Zeitungen veröffentlicht wurde, ist von der Türkischen Allgemeinen aus dem Türkischen ins Deutsche übersetzt worden.

Lemkin Institute: Red Alert for Genocide against Alawites in Syria

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VIENNA. The Turkish Cultural Community in Austria (TKG Think Tank) has made a dramatic appeal to the UN, the EU, the US, Russia and Syria's neighbouring countries.

The scream of the Alevi boy whose family was massacred in Syria, Latakia, on March 14, 2025!

In its press release under the title "Lemkin Institute: Red Alert for Genocide in Syria: Ethnic Cleansing and Violence against Alawites' and added: 'TKG is considering taking the case to the International Court of Justice in The Hague'.

The key passage of TKG’s message to the world is as follows

The Lemkin Institute on Genocide Prevention (Lemkin Institute) is a multinational NGO based in the United States. It describes its mission as "connecting the global grassroots with the tools of genocide prevention" and now warns:

"Red Alert for Syrian Genocide – Ethnic Cleansing and Violence against Alawites".  The Lemkin Institute statement reads: "The Institute is issuing an urgent Red Flag Alert for Syria due to the critical risk of genocide against Syrians of the Alawite sect in the coastal region of Syria. Numerous videos and reports have now emerged of the execution of dozens of unarmed civilians, including women, children, the elderly and infants, by fighters from the newly formed Syrian Interim Government General Security and armed groups associated with the officially disbanded militant group Hay'at Tahrir al-Sham (HTS) and the Syrian National Army (SNA). In these videos, men are publicly tortured, humiliated and forced to bark before being executed. The third group of images and videos show bodies lying in the streets of neighbourhoods and towns with large Alawite populations, including Baniyas, al-Mukhtariya, al-Tuwaym, al-Haffah, al-Datour (Latakia) and Jableh. An eyewitness in Latakia described scenes of "bodies in the streets" and how armed groups killed 150 people in a single neighbourhood. In addition, pro-HTS channels on social media (e.g. Telegram) mocked the dead by offering for sale the heads of members of the Alawite community (the images are no longer available due to a violation of Telegram's terms of service). Another video shows Syrian forces celebrating the killing of at least 20 people, mostly men, in various states of undress. Most of the bodies are lined up face down in a room in the street". Read here On behalf of the Turkish Cultural Community (TKG Thin Tank), we call on the EU, the UN, the US, Syria's neighbours and Russia to stop this genocide, which can be seen live on social media and is a disgrace to humanity in the 21st century. They are complicit."

„Setting the fox to keep the geese“ – HTS quackery

HTS has appointed Enes Ayrut, the Governor of Tartous, to investigate. He is a member of the HTS fatwa organisation. The HTS fatwa organisation, through Enes Ayrut, defines the Alawites as „apostates who must be slaughtered“. HTS has entrusted the investigation of the Alawite genocide to the person who said that „the massacre of Alawites is obligatory“. HTS put the fox in charge of the henhouse. It was immediately clear that HTS would not investigate the massacres, identify and punish the perpetrators, but on the contrary would cover up the genocide.

The Turkish Cultural Community in Austria TKG is considering going to the International Court of Justice in The Hague.

Why is the Lemkin Institute important?

The term genocide was coined in 1944 by the Polish-Jewish lawyer Raphael Lemkin. It refers to the total or partial destruction of a particular group on the basis of its national, ethnic, racial or religious identity. In December 1948, the United Nations General Assembly adopted the Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide. The Convention defines five acts which, alone or in combination, may constitute genocide and are judged by the UN and the Hague Tribunals.

Killing members of a religious, sectarian or national group; causing serious bodily or mental harm to members of the group; deliberately inflicting on the group, in whole or in part, conditions of life calculated to bring about its physical destruction; taking measures to prevent births within the group; forcibly transferring children of the group to another group.

The Convention also made it clear that attempts to commit genocide, incitement to commit genocide and complicity in genocide are punishable under the Convention. There have been many other genocides since 1945.

Source:

-TKG-Lemkin Institute: Alarmstufe Rot für Syrien-Völkermord Ethnische Säuberungen und Gewalt gegen Alawiten

-Lemkin Institute
Red Flag Alert for Syria: Genocidal Sectarian Violence against Alawites

https://www.facebook.com/lemkininstituteforgenocideprevention/posts/the-lemkin-institute-is-issuing-an-urgent-red-flag-alert-for-syria-due-to-critic/951365967209349/

Lemkin Institut: Alarmstufe Rot für Völkermord an Alawiten in Syrien

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WIEN. Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG Think Tank) hat einen dramatischen Appell an die UNO, die EU, die USA, Russland und die Nachbarländer Syriens gerichtet.

In ihrer Presseaussendung schreibt die TKG unter dem Titel „Lemkin Institut: Alarmstufe Rot für Genozid in Syrien: Ethnische Säuberungen und Gewalt gegen Alawiten“ und fügte hinzu: TKG erwägt Anrufung des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag“.

Die wichtigste Passage der TKG-Mitteilung lautet wie folgt:

Das Lemkin Institut zur Verhütung von Völkermord (Lemkin Institute) ist eine multinationale NGO mit Sitz in den USA. Es beschreibt seine Aufgabe als „Verbindung der weltweiten Basis mit den Instrumenten der Völkermordprävention“ und warnt nun:
„Alarmstufe Rot für Syrien-Genozid-Ethnische Säuberungen und Gewalt gegen Alawiten“ In der Erklärung des Lemkin-Instituts heißt es: „Das Institut gibt eine dringende Rote-Flagge-Warnung für Syrien heraus, da die kritische Gefahr eines Völkermordes an Syrern der alawitischen Religionsgemeinde  in der Küstenregion Syriens besteht. Seitdem sind zahlreiche Videos und Berichte über die Hinrichtung Dutzender unbewaffneter Zivilisten, darunter Frauen, Kinder, ältere Menschen und Säuglinge, durch Kämpfer der neu gegründeten Allgemeinen Sicherheitsbehörde der syrischen Übergangsregierung und bewaffneter Gruppen, die mit der offiziell aufgelösten militanten Gruppe Hay’at Tahrir al-Sham (HTS) und der Syrischen Nationalarmee (SNA) in Verbindung stehen, aufgetaucht. In diesen Videos werden Männer öffentlich gefoltert, gedemütigt und zum Bellen gezwungen, bevor sie hingerichtet werden. Die dritte Gruppe von Bildern und Videos zeigt Leichen, die auf den Straßen von Vierteln und Städten mit einer großen alawitischen Bevölkerung liegen, darunter Baniyas, al-Mukhtariya, al-Tuwaym, al-Haffah, al-Datour (Latakia) und Jableh. Ein Augenzeuge in Latakia beschrieb Szenen von „Leichen auf den Straßen“ und wie bewaffnete Gruppen 150 Menschen in einem einzigen Viertel getötet hätten. Darüber hinaus verhöhnten HTS-nahe Kanäle in sozialen Medien (z. B. Telegram) die Toten, indem sie die Köpfe von Mitgliedern der alawitischen Gemeinschaft zum Verkauf anboten (die Bilder sind aufgrund eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen von Telegram nicht mehr verfügbar). In einem anderen Video feiern die syrischen Streitkräfte die Tötung von mindestens 20 überwiegend männlichen Personen, die in verschiedenen Entkleidungszuständen zu sehen sind. Die meisten Leichen sind mit dem Gesicht nach unten in einem Raum auf der Straße aufgereiht“. Hier zu lesen

Im Namen der Türkischen Kulturgemeinde(TKG Thin Tank) rufen wir die EU, die UNO, die USA, die Nachbarländer Syriens und Russland auf, diesen Völkermord, der live in den sozialen Medien zu sehen ist und eine Schande für die Menschheit im 21. Sie machen sich mitschuldig.

„Den Bock zum Gärtner machen“ – HTS-Scharlatanerie

HTS hat Enes Ayrut, den Gouverneur von Tartus, mit der Untersuchung beauftragt. Er ist Mitglied der Fatwa-Organisation von HTS. Die Fatwa-Organisation von HTS definiert die Alawiten durch Enes Ayrut als „Abtrünnige, die abgeschlachtet werden müssen“. HTS hat die Untersuchung des Genozids an den Alawiten der Person anvertraut, die gesagt hat, dass „das Massaker an den Alawiten obligatorisch ist“. HTS machte den Bock zum Gärtner. Es war sofort klar, dass HTS die Massaker nicht untersuchen, die Täter nicht identifizieren und bestrafen, sondern im Gegenteil den Völkermord vertuschen würde.

Türkische Kulturgemeinde in Österreich TKG erwägt den Gang zum Internationalen Gerichtshof in Den Haag“.

 

Warum ist das Lemkin-Institut wichtig?

Der Begriff Völkermord wurde 1944 von dem polnisch-jüdischen Juristen Raphael Lemkin geprägt. Er bezeichnet die vollständige oder teilweise Vernichtung einer bestimmten Gruppe aufgrund ihrer nationalen, ethnischen, rassischen oder religiösen Identität. Im Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes. Die Konvention definiert fünf Handlungen, die einzeln oder in Kombination einen Völkermord darstellen können und nach denen die UNO und die Haager Tribunale urteilen.

-Die Tötung von Mitgliedern einer religiösen, sektenartigen oder nationalen Gruppe;

-Verursachen schwerer körperlicher oder seelischer Schäden bei Mitgliedern der Gruppe;

-Die vorsätzliche Veränderung der Lebensbedingungen der Gruppe im Ganzen oder in Teilen in der Absicht, ihre physische Existenz zu zerstören;

-Ergreifen von Maßnahmen zur Verhinderung von Geburten innerhalb der Gruppe;

-Zwangsweise Verbringung von Kindern, die der Gruppe angehören, in eine andere Gruppe.

In der Konvention wurde auch klargestellt, dass der Versuch, einen Völkermord zu begehen, sowie die Anstiftung und Mittäterschaft an den Verbrechen nach der Konvention strafbar sind. Seit 1945 hat es viele weitere Völkermorde gegeben.

Quellen:

-TKG-Lemkin Institute: Alarmstufe Rot für Syrien-Völkermord Ethnische Säuberungen und Gewalt gegen Alawiten

-Lemkin Institute
Red Flag Alert for Syria: Genocidal Sectarian Violence against Alawites

 

Die Erklärung des Lemkin-Instituts auf seiner offiziellen Website lautet in der deutschen 1:1 Übersetzung wie folgt

Alarmstufe Rot für Syrien: Völkermordähnliche Gewalt gegen Alawiten

Veröffentlicht am 11. März 2025

Das Lemkin-Institut für Genozid-Prävention gibt eine dringende Warnung der Alarmstufe Rot für Syrien heraus, da ein hohes Risiko für einen Völkermord an Syrern der alawitischen Glaubensgemeinschaft besteht, insbesondere in der Küstenregion Syriens.

Derzeit sind zahlreiche Videos und Berichte aufgetaucht, in denen Dutzende unbewaffnete Zivilisten, darunter Frauen, Kinder, ältere Menschen und Säuglinge, von Kämpfern hingerichtet werden, die die neu eingesetzte Allgemeine Sicherheit der syrischen Übergangsregierung sowie bewaffnete Gruppen vertreten, die mit der offiziell aufgelösten militanten Gruppe Hay’at Tahrir al-Sham (HTS) und der Syrischen Nationalarmee (SNA) verbunden sind. Am erschreckendsten ist vielleicht das Bild von Kämpfern, die offenbar Leichen in ein Massengrab in der Nähe der Stadt Baniyas werfen.

Zusätzlich zu den dokumentierten Tötungen ist eine weitere Gruppe verstörender Videos aufgetaucht. In diesen Videos werden Männer öffentlich gefoltert und gedemütigt und gezwungen zu bellen, bevor sie hingerichtet werden. Eine dritte Gruppe von Bildern und Videos zeigt Leichen, die auf den Straßen von Stadtvierteln und Städten mit bedeutender alawitischer Bevölkerung verstreut sind, darunter Baniyas, Al-Mukhtariya, Al-Tuwaym, Al-Haffah, Al-Datour (Latakia) und Jableh. Ein Zeuge in Latakia beschrieb die Szenen von „Leichen auf der Straße“ und wie bewaffnete Gruppen allein in einem Viertel 150 Menschen töteten. Darüber hinaus verhöhnen HTS-nahe Kanäle in den sozialen Medien (z. B. Telegram) die Toten, indem sie Köpfe von Mitgliedern der alawitischen Gemeinschaft zum Verkauf anbieten (das Filmmaterial ist aufgrund eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen von Telegram nicht mehr verfügbar). In einem anderen Video feiern syrische Streitkräfte die Tötung von mindestens 20 Menschen, bei denen es sich offenbar hauptsächlich um Männer in verschiedenen Stadien der Entkleidung handelt, wobei die meisten Leichen mit dem Gesicht nach unten in einem Raum abseits einer Straße aufgereiht sind.

Bemerkenswert ist, dass die Kämpfer in einem Großteil des Filmmaterials eine abfällige sektiererische Sprache gegen Alawiten verwenden, wie z. B. „ya khanazir ya nusayri“ (was so viel bedeutet wie „Oh alawitisches Schwein“ – wobei nusayri ein abfälliger Begriff für „Alawit“ ist), was darauf hindeutet, dass die Angreifer es auf Mitglieder dieser ethnisch-religiösen Gruppe abgesehen haben. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigt ebenfalls den sektiererischen Charakter der Gewalt.

Neben wahllosen Hinrichtungen und Folterungen von Zivilisten gibt es Berichte über Sachbeschädigungen (Brandstiftung an Häusern, Autos usw.) und Plünderungen. Küstenregionen wurden von der Military Operations Administration (Militäroperationsverwaltung) massiv aus der Luft und vom Boden aus bombardiert, was bei der Zivilbevölkerung Angst und Panik auslöste. Tschetschenische Truppen unter HTS haben in den sozialen Medien auch eine Erklärung veröffentlicht, in der es heißt: „Wir säubern weiter.“

Bisher hat die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) die Namen von 1093 Zivilisten ermittelt, die seit dem 6. März getötet wurden. Zu den Todesopfern gehören mehrere Mitglieder derselben Familie. Sowohl die SOHR als auch lokale Zeugen schätzen, dass die Zahl auf der Grundlage der verfügbaren Informationen vom 8. März in die Tausende gehen könnte. Die SOHR stellt fest, dass sie „jede Stunde ein neues Massaker entdeckt“.

Aufgrund des fehlenden Zugangs zu entlegenen Gebieten sind wir der festen Überzeugung, dass diese Zahlen noch nicht einmal die tatsächliche Zahl der Todesopfer widerspiegeln. Tausende Menschen wurden zu Binnenvertriebenen, von denen viele angeblich auf dem russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in der Nähe von Jableh Zuflucht suchen. Laut SOHR werden Zivilisten in diesen Regionen von den örtlichen Behörden mit dem Nötigsten wie Nahrung, Strom und Wasser versorgt, obwohl die syrische Regierung das Ende der „Sicherheitsoperation“ angekündigt hat.

Die aktuelle Eskalation begann am Donnerstag, dem 6. März. Zu diesem Zeitpunkt leitete die neue Regierung ein gewaltsames Vorgehen gegen die Region ein, nachdem es zu tödlichen Zusammenstößen zwischen lokalen bewaffneten Aufständischen, die als Überreste des ehemaligen Assad-Regimes („fulul al-nizam“) bezeichnet werden, und Mitgliedern der Allgemeinen Sicherheit gekommen war, was zu Vergeltungsmassakern an den alawitischen Bewohnern der Küstenregion führte.

Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass die neue Übergangsregierung in den Monaten nach dem Sturz der Regierung Assad mehrere „Sicherheitskampagnen“ im ganzen Land startete, die sich unter dem Vorwand, „Kriminelle“ des ehemaligen Regimes zu verfolgen, unverhältnismäßig stark gegen die alawitische Glaubensgemeinschaft richteten. Zahlreiche Fälle von willkürlichen Verhaftungen, Entführungen, Folter und Mord an Männern, Frauen, älteren Menschen und Kindern wurden vom SOHR dokumentiert, und es wurden weitere Fälle von Gemeindemitgliedern vor Ort gemeldet. Die neu gebildete Regierung und ein Großteil der Öffentlichkeit entschieden sich für eine Verleugnung und wiesen die Fälle als „Einzelfälle“ ab, obwohl es ein klares und systematisches Muster von Verstößen gegen die alawitische Gemeinschaft gab.

Seit dem Ausbruch des syrischen Aufstands und des anschließenden Bürgerkriegs wurden Alawiten oft als Unterstützer des ehemaligen herrschenden Regimes und der Partei an den Pranger gestellt, obwohl das ehemalige Regime in Syrien von verschiedenen Machtstrukturen und Netzwerken unterstützt wurde, unabhängig von der Glaubensrichtung (einschließlich derer aus der sunnitischen Mehrheit). Aufgrund dieser falschen Assoziation wurden Alawiten während des gesamten Krieges oft unverhältnismäßig stark von Mitgliedern der bewaffneten Opposition sowie von bewaffneten extremistischen Gruppen wie Jabhat Al-Nusra (Al-Nusra-Front), Ahrar Al-Sham und ISIS ins Visier genommen.

Zum Beispiel griffen bewaffnete Gruppen nach der blutigen Belagerung mehrheitlich sunnitischer Stadtviertel in Homs durch die Regierung Assad Ende 2011 und Anfang 2012 häufig alawitische Zivilisten und Staatsbedienstete an. Alawiten wurden auch im August 2013 in der ländlichen Gegend von Nord-Latakia ins Visier genommen, wo die Al-Nusra-Front (die Vorgängerorganisation von HTS) mehr als 190 alawitische Zivilisten massakrierte und Hunderte weitere gewaltsam verschwinden ließ, was dazu führte, dass 11 Dörfer von ihren Bewohnern entvölkert wurden. Zu den weiteren Massakern gehören der Angriff auf das Dorf Eshtabraq im April 2015 im Gouvernement Idlib, bei dem über 200 Zivilisten getötet wurden, sowie das Adra-Massaker im Dezember 2013.

Da der Interimspräsident Syriens, Ahmad al-Sharaa (früher bekannt als Abu Mohammad Al-Jolani), der ehemalige Anführer der Al-Nusra-Front war, spiegelt die aktuelle Gewaltspirale in Syrien gegen die Alawiten durch Militante und Mitglieder der Allgemeinen Sicherheit, die von HTS rekrutiert wurden, eine Geschichte der gezielten Verfolgung von Menschen allein aufgrund ihrer ethnisch-religiösen Identität wider.

Laut lokalen Quellen finden in verschiedenen Städten Syriens Mobilisierungen statt – oft in Moscheen, wo extremistische Imame (von denen viele von der neuen Regierung eingesetzt wurden) Hass gegen Alawiten schüren, zu „Rache“ aufrufen und Gräueltaten rechtfertigen. Die Nutzung religiöser Einrichtungen zur Dämonisierung einer Gruppe ist eine gängige Taktik von Völkermördern.

Die anhaltende Gewalt zeigt, dass es in Syrien keine Mechanismen der Übergangsjustiz gibt. Ein Regierungswechsel sollte niemals als Deckmantel und Rechtfertigung für sogenannte „Racheakte“ oder extremistische Gewalt dienen. Das Ausbleiben von Maßnahmen zur Verhinderung von Gräueltaten, das Schüren von Hassreden und die mangelnde Kontrolle über Militante und Mitglieder der Allgemeinen Sicherheit zeigen nicht nur die Schwäche der staatlichen Sicherheit, sondern auch die Mitschuld der derzeitigen Regierung an den Massakern an alawitischen Syrern.

Das Lemkin-Institut verurteilt die von den neuen Regierungstruppen und anderen militanten Gruppierungen verübten Massaker aufs Schärfste. Weder das Argument der „Sicherheit“ noch die Bekämpfung von „Regimegängern“ können als Rechtfertigung für das Massaker an einer ganzen Gemeinschaft herangezogen werden. Die neue syrische Regierung macht sich schuldig, den Hass gegen die Alawiten zu schüren und die Aufrufe der Zivilbevölkerung, die andauernden Massaker zu beenden, bewusst zu ignorieren. Nur weil der ehemalige Präsident von Syrien, Bashar Al-Assad, und eine bestimmte Anzahl seiner Anhänger Alawiten waren, bedeutet dies nicht, dass die alawitische Gemeinschaft kollektiv für die Verbrechen der vorherigen Diktatur verantwortlich ist. Assads ethnisch-religiöse Identität gibt keinen Freibrief für den Völkermord an der gesamten Gruppe.

Das Lemkin-Institut fordert alle internationalen Mächte auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit und den Schutz der alawitischen Gemeinschaft und anderer ethnischer und religiöser Minderheiten in Syrien vor den völkermörderischen Absichten der militanten Gruppen und der Mitglieder der Allgemeinen Sicherheit unverzüglich zu gewährleisten. Falls erforderlich, sollte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Friedenssicherungsintervention gemäß Kapitel VII der UN-Charta genehmigen, um ethnische, nationale und religiöse Minderheiten zu schützen. Dies liegt im Interesse des syrischen Volkes, der Levante-Region, der derzeitigen Regierung Syriens und der internationalen Gemeinschaft.

Wir fordern außerdem internationale Gremien auf, rasch eine unparteiische Untersuchung vor Ort zu koordinieren und durchzuführen, um sicherzustellen, dass die Täter schwerer Verbrechen für die Massentötungen zur Rechenschaft gezogen werden.

Das Lemkin-Institut appelliert auch an die Regierung Syriens, das Massaker an Zivilisten unverzüglich einzustellen und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Wir fordern die neue Regierung auf, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um der alawitischen Gemeinschaft physische Sicherheit und Unterstützung bei der Überwindung dieser traumatischen Erfahrung zu bieten. Es ist unerlässlich, dass die neue syrische Regierung eine feste Entscheidung trifft, um ihre extremistische Vergangenheit zu beenden und nicht zuzulassen, dass eine fundamentalistische extremistische Ideologie im Interesse der Sicherheit aller Einwohner Syriens zu einem zentralen Bestandteil ihrer Staatsangelegenheiten wird.

Wir fordern die Menschen in Syrien auf, solidarisch zusammenzustehen, ihren Landsleuten Unterstützung zu gewähren und Gerechtigkeit zu fordern. Syrien hat keine Chance, ein demokratischer Staat für alle Syrer zu werden, wenn das Land weiterhin durch eine toxische sektiererische Brille agiert, die die Vorherrschaft einer herrschenden Identität auf Kosten und unter Unterdrückung anderer Identitäten fördert.

Schließlich fordert das Lemkin-Institut die globalen religiösen Institutionen auf, die sektiererischen Massaker zu verurteilen und gewalttätigen Extremismus abzulehnen. In dieser für alle abrahamitischen Religionen heiligen Zeit sind Solidaritätsbekundungen für Frieden und Versöhnung besonders wichtig. Da religiöse Autoritäten in der Vergangenheit großen Einfluss auf die öffentliche Debatte in ihren jeweiligen Gemeinschaften hatten, ist es umso wichtiger, solche Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verurteilen.

Das Lemkin-Institut wird die Lage in Syrien weiterhin genau beobachten und entsprechende Updates veröffentlichen

 

Protest gegen das brutale Massaker an den Alawiten in Syrien vor dem österreichischen Parlament

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Vor dem österreichischen Parlament fand eine von der Wiener Jugendunion organisierte Kundgebung statt, um gegen die Massaker an den arabischen Alawiten, einer Minderheitengruppe in Syrien, die unter der Herrschaft der HTS steht, sowie gegen die willkürlichen Tötungen, die Diskriminierung, die Unterdrückung und die Verfolgung der christlichen Gemeinschaft zu protestieren.

 

WIEN. Bei der Kundgebung vor dem österreichischen Parlament brachten die arabisch-alawitischen Staatsbürger syrischer Herkunft zum Ausdruck, dass die HTS-Regierung in Syrien und diejenigen, die diese Regierung systematisch unterstützen, die Hauptverantwortung für den Völkermord an der Minderheit der arabisch-alawitischen Staatsbürger tragen, der derzeit Tag und Nacht, Tag und Nacht brutal fortgesetzt wird.

Die Kundgebung wurde von der Alevitischen Jugend Wien organisiert und von verschiedenen liberalen und linksdemokratischen Organisationen unterstützt. Rund tausend Menschen nahmen an der Kundgebung teil, an der auch Berivan Aslan, Abgeordnete der Grünen im Wiener Landtag, teilnahm. In ihrer Rede betonte Aslan, wie wichtig es sei, sich demokratisch zu organisieren und forderte alle demokratischen Institutionen auf, die Augen vor den Massakern in Syrien zu verschließen.

„Wir rufen die ganze Welt, einschließlich der Vereinten Nationen und der Europäischen Union, auf, dringend zu helfen und zu handeln, um diesen Völkermord, der ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist, zu stoppen“, sagten die Bürgerinnen und Bürger, die an der Kundgebung teilnahmen. „Warum verschließt die Welt die Augen vor diesem Völkermord?“, fragten die Redner, allesamt arabische Alawiten syrischer Herkunft, die Familienangehörige und Verwandte verloren haben.

Während der einstündigen Protestkundgebung, die am Samstag um 18.30 Uhr vor dem österreichischen Parlament begann, sagten andere Redner, dass „HTS-Führer Golani und die als Soldaten getarnten Terrorbanden unter seiner Verantwortung für den anhaltenden Völkermord an der syrisch-arabischen alawitischen Minderheit und die willkürlichen Tötungen und Verfolgungen von Christen verantwortlich sind“

„Verbrechen gegen die Menschlichkeit – Massaker im Nordwesten Syriens“

Vor zwei Tagen hat FRAGKOS EMMANOUIL FRAGKOULIS, Mitglied des Europäischen Parlaments, in einem offenen Brief an die Europäische Staatsanwaltschaft Strafanzeige „wegen des Völkermordes an den Alawiten und der willkürlichen Tötung von Christen“ in Syrien gestellt.

„Nach dem Massaker an Christen, insbesondere Alawiten, im Nordwesten Syriens fordern wir eine sofortige Untersuchung dieses Vorfalls, der unserer Meinung nach unter die Kategorie „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ fällt. Dieses Massaker sollte das letzte sein, was die „alte“ Terrorregierung zu sehen bekommt. Wir fordern die Europäische Staatsanwaltschaft auf, das Verfahren für einen europäischen Haftbefehl einzuleiten. „

Hier ist die Übersetzung des Schreibens:

An: Frau Laura Codruta Kövesi, Europäische Staatsanwaltschaft

Montag, 10. März 2025

Thema : Verbrechen gegen die Menschlichkeit – Massaker im Nordwesten Syriens

Sehr geehrte Frau Chefanklägerin der Europäischen Staatsanwaltschaft,

nach dem Massaker an Christen, insbesondere an Alawiten, im Nordwesten Syriens bitten wir Sie, diesen Vorfall, der unserer Meinung nach unter die Kategorie „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gemäß Artikel 7 des Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) fällt, unverzüglich zu untersuchen. Der Grund dafür ist, dass es sich um Folgendes handelt.

Ein groß angelegter Angriff von Hay’at Tahrir al-Sham (HTS) gegen eine bestimmte Bevölkerung im Nordwesten Syriens. Es handelt sich nicht um einen isolierten Vorfall, sondern um die Fortsetzung bestimmter Praktiken der HTS-Organisation, die in Syrien die Macht innehat.

Es handelt sich um einen Angriff auf die Zivilbevölkerung. Es geht um Hunderte von getöteten Familien und Arbeitern, die wie Bauern auf ihren Feldern getötet wurden.

Vorgeplante Tötungen mit dem Ziel, die Bevölkerung zu reduzieren, die die HTS, die Al-Qaida-Fraktion, die die Macht in Syrien übernommen hat, nicht politisch unterstützt.

Wenn Sie zu dem Schluss kommen, dass es stichhaltige Beweise dafür gibt, dass die Ereignisse im Nordwesten Syriens Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen, können Sie die nationalen Behörden ersuchen, einen Europäischen Haftbefehl gegen den selbsternannten „Präsidenten Syriens“ Ahmed al-Sharaa und alle Verantwortlichen der HTS zu erlassen.

Mit freundlichen Grüßen,

EU-Parlamentsabgeordneter Emmanouil Fragko

Quelle: Englische Originalfassung des in X veröffentlichten Briefes

Quellen:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250310_OTS0042/tkg-an-un-und-weltgemeinschaft-stoppt-den-hts-voelkermord-in-syrien

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250204_OTS0021/dringende-petition-an-die-uno-die-uno-muss-sofort-handeln-um-die-genozidalen-massaker-an-den-alawiten-in-syrien-zu-stoppen

30.12.2024, TKG: Stoppt den Völkermord in Syrien!

Vor den Augen der Weltöffentlichkeit findet ein Völkermord an syrischen arabischen Alawiten und Christen statt. https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20241230_OTS0057/tkg-stoppt-den-voelkermord-in-syrien

https://einspruch.at/2025/03/09/vereinte-nationen-uno-stoppt-sofort-die-massaker-an-der-syrischen-kueste/

https://einspruch.at/2025/03/08/massaker-und-angriffe-in-syrien-werden-verzerrt-und-verfaelscht-dargestellt/

UNO

https://x.com/UNHumanRights/status/1898733293870146026

https://www.ohchr.org/en/press-releases/2025/03/turk-says-killings-civilians-syria-must-cease-immediately-calls

EU

https://x.com/eu_eeas/status/1898487797348225207

https://www.eeas.europa.eu/eeas/spokesperson-statement-latest-developments-syria_en

 

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Vereinte Nationen UNO: „Stoppt sofort die Massaker an der syrischen Küste“

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NEW YORK.Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hat auf die seit dem 6. Dezember andauernden Massaker reagiert, die Jabhat al-Nusra, der syrische Ableger von al-Qaida, an der arabischen Gemeinschaft der Alawiten an der syrischen Küste verübt.

Während die EU die HTS in dieser Frage eher unterstützt, indem sie erklärt: "Die Europäische Union verurteilt die jüngsten Angriffe, die angeblich von Pro-Assad-Kräften auf Kräfte der Übergangsregierung HTS in den Küstengebieten Syriens verübt wurden, auf das Schärfste", hat die UNO die HTS in dieser Frage deutlich gewarnt.

Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hat auf seinem offiziellen Social-Media-Account eine andere Erklärung zu den anhaltenden Massakern in den syrischen Küstenstädten abgegeben als die Europäische Union.

In der UN-Erklärung wird ein sofortiges Ende des Tötens in den syrischen Küstenstädten durch die HTS gefordert. Volter Turk, österreichischer Staatsbürger und UN-Hochkommissar für Menschenrechte, forderte eine sofortige Untersuchung aller Verstöße durch die HTS-Regierung. Auf der anderen Seite unterstützte die EU in einer Presseerklärung offiziell das HTS-Regime in Syrien und verurteilte sogar den Widerstand gegen HTS (siehe unten).

Die Erklärung des UN-Hochkommissars für Menschenrechte lautete:

„Das Töten von Zivilisten in den Küstengebieten im Nordwesten Syriens muss sofort aufhören. Volter Turk fordert eine sofortige, transparente und unparteiische Untersuchung aller Tötungen und anderer Verstöße. Die Verantwortlichen müssen vor Gericht gestellt werden. Eine Übergangsjustiz ist dringend notwendig.
Hier finden Sie die Langfassung der Erklärung: UN-Menschenrechtskommissar: Syriens Massaker an Zivilisten müssen sofort aufhören und fordert Untersuchung
Volker Türk, UN-Hochkommissar für Menschenrechte, zur schweren Eskalation der Gewalt in Syrien Das Töten von Zivilisten in den Küstenregionen im Nordwesten Syriens muss sofort aufhören.

Wir erhalten zutiefst beunruhigende Berichte, wonach ganze Familien, darunter Frauen, Kinder und Kämpfer, in einer Reihe koordinierter Angriffe getötet wurden, die angeblich von ehemaligen Regierungsmitgliedern und anderen lokalen bewaffneten Gruppen verübt wurden. Es gibt Berichte über außergerichtliche Tötungen mit konfessionellem Hintergrund durch nicht identifizierte Täter, die von Mitgliedern der Sicherheitskräfte der Übergangsregierung und mit der ehemaligen Regierung verbundenen Elementen begangen wurden.

Den Erklärungen der Übergangsbehörden über ihre Absicht, das Recht zu achten, müssen rasche Maßnahmen zum Schutz der Syrer folgen, einschließlich der Ergreifung aller erforderlichen Maßnahmen, um Verstöße und Missbräuche zu verhindern und die Rechenschaftspflicht zu gewährleisten, falls solche vorkommen. Alle Tötungen und sonstigen Verstöße müssen unverzüglich, transparent und unparteiisch untersucht und die Verantwortlichen im Einklang mit den internationalen Rechtsnormen und -standards zur Rechenschaft gezogen werden. Auch Gruppen, die Zivilisten terrorisieren, müssen zur Rechenschaft gezogen werden.

Diese Vorfälle und die stetige Zunahme von Hassreden, sowohl online als auch offline, unterstreichen erneut die dringende Notwendigkeit eines umfassenden Prozesses der Übergangsjustiz auf nationaler Ebene, der alle Seiten einbezieht und in dessen Mittelpunkt Wahrheit, Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht stehen“.

 

Die Erklärung der EU lautet wie folgt

„Die jüngste Presseerklärung der EU in englischer Sprache lautet wie folgt:
„Die Europäische Union verurteilt auf das Schärfste die jüngsten Angriffe, die angeblich von Pro-Assad-Kräften auf Kräfte der Übergangsregierung HTS in den Küstengebieten Syriens verübt wurden, sowie jegliche Gewalt gegen Zivilisten. Die Zivilbevölkerung muss unter allen Umständen und in vollem Einklang mit dem humanitären Völkerrecht geschützt werden. Die EU appelliert ferner an alle externen Akteure, die Souveränität, die Einheit und die territoriale Unversehrtheit Syriens uneingeschränkt zu achten. Sie verurteilt alle Formen der Destabilisierung und alle Versuche, einen dauerhaften, friedlichen und integrativen Übergang unter Achtung der Vielfalt aller Syrer zu untergraben.“

Quellen: 

UNO

https://x.com/UNHumanRights/status/1898733293870146026

https://www.ohchr.org/en/press-releases/2025/03/turk-says-killings-civilians-syria-must-cease-immediately-calls

EU

https://x.com/eu_eeas/status/1898487797348225207

https://www.eeas.europa.eu/eeas/spokesperson-statement-latest-developments-syria_en

 

Das Morden der „milden Islamisten“ zeigt, wie Politik und Medien mal wieder versagt haben

Tercüme- Übersetzung!

Türkisch
Almanya’daki Suriyeli mülteci „Mohamad Jaddoua“ Kuran’dan ve Sünni alim İbn Teymiyye’den alıntı yaparak Suriye’deki Şii ve Alevilere karşı katliam çağrısında bulundu.

Deutsch:

Syrischer Flüchtling in Deutschland „Mohamad Jaddoua“ ruft unter Berufung auf den Koran und den sunnitischen Gelehrten Ibn Taymiyya zu Massakern gegen die Schiiten und Alawiten in Syrien auf.

https://x.com/AdhamHano22177/status/1898143344326308307?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAAR3CF9nkuOZljO0YwBGhUUETSp-cF-KhELBdYaNiWrZQI4-iVQtq5EkqlsM_aem_0jz76zKqwsUMO2S27Khmiw

„HTS-Anhänger haben eine symbolische Ikone der Jungfrau Maria zerstört und sie dabei auf übelste Weise als Prostituierte und Ehebrecherin beschimpft“

https://www.instagram.com/p/DG_PlZsS-qV/

https://x.com/HeRo6238/status/1898651652707537256

Die HTS al-Julani-Banden, die die Regierung in Syrien übernommen haben, enthaupteten an der syrischen Küste einen Alawiten bei lebendigem Leib, schnitten ihm das Herz heraus und aßen es.

Massaker und Angriffe in Syrien werden verzerrt  und verfälscht dargestellt

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KÖLN. Die „Confederation of European Alevi Unions (AABK)“, in der sich rund 100 alevitische Vereine in Europa zusammengeschlossen haben, hat ihre Pressemitteilung zur Situation der arabischen Aleviten sowohl in deutscher als auch in türkischer Sprache veröffentlicht.

 

In der Pressemitteilung mit dem Titel „Anhaltende Massaker und Angriffe in Syrien werden verzerrt dargestellt“ erklärt die AABK: „Das Massaker an Alawiten in Syrien geht weiter. Ein neues Massaker wurde von HTS-nahen Gruppen im Dorf Mukhtariye in Latakia verübt. Während die Weltöffentlichkeit zu den Ereignissen schweigt, betont die Konföderation der Europäischen Alevitischen Gewerkschaften, dass es die Alawiten und Drusen sind, die in Syrien zur Zielscheibe werden und fordert die Medienorganisationen auf, das Massaker nicht länger zu legitimieren“.

In der Presseerklärung der AABK wurden folgende Punkte angesprochen:

In Syrien haben insbesondere in der vergangenen Nacht die Angriffe auf Aleviten und andere Minderheiten einen Höhepunkt erreicht. Diese Ereignisse sind aber nicht auf die letzte Nacht beschränkt. Diese Übergriffe sind seit langem systematisch und haben in der vergangenen Nacht eine neue Eskalationsstufe erreicht.

Die Entführung von Frauen, die Androhung von Vergewaltigung, willkürliche Verhaftungen, Folter, Mord, ständige Erniedrigung und existenzielle Bedrohung sind zur Normalität geworden. Trotzdem werden die Opfer dieser Angriffe als “Unterstützer des gestürzten Assad-Regimes” diffamiert, sobald sie sich gegen dieses Unrecht wehren und ihr Recht auf Leben verteidigen.

Wenn eine Gemeinschaft täglich angegriffen wird, ihre Würde mit Füßen getreten wird, ihre Frauen ins Visier genommen und willkürlich verhaftet oder getötet werden, ist es inakzeptabel, ihr das Recht auf Selbstverteidigung abzusprechen.

Einige Medien verdrehen jedoch die Realität und stellen diese Angriffe als “Zusammenstöße mit Assad-Anhängern” dar. Dies dient der Täter-Opfer-Umkehr und führt dazu, dass die eigentlichen Opfer als Täter dargestellt werden. Dabei kämpfen die Aleviten, Drusen und andere Minderheiten in Syrien einzig und allein um ihr Existenzrecht und Überleben.

Die Angriffe erfolgen geplant und systematisch!

Einige der Parolen, die in der vergangenen Nacht gerufen wurden, zeigen, dass diese Angriffe keine spontanen Reaktionen sind, sondern Teil eines organisierten Plans:

„Geht an die Küste, tötet jeden Aleviten, den ihr seht.“
„Es gibt keine andere Lösung – das Gleiche gilt für die Drusen.“
„Syrien wird entweder sunnitisch oder wir brennen es nieder.“

Diese offenen Aufrufe zum Völkermord zeigen, dass die Gewalt und die Massaker strategisch organisiert sind.

 

Die Rolle Golanis und der Übergangsregierung darf nicht ignoriert werden!
Einige Medien stellen Golani, der eine der treibenden Kräfte hinter den Angriffen ist und derzeit die Übergangsregierung in Nordsyrien führt, als Symbol für Sicherheit und Stabilität dar.

Das ist nicht nur eine Fehlinformation, sondern eine bewusste Verharmlosung seiner Verbrechen! Golani ist seit Jahren für seine Hasstiraden gegen Aleviten, Drusen und andere Minderheiten bekannt und setzt diese Politik fort.
Er ist der direkte Planer und Drahtzieher der Angriffe in Syrien. Die Übergangsregierung unter Golani unterstützt aktiv die Angriffe auf Minderheiten in Syrien.
Dennoch versuchen einige Medien, ihn als “Friedensfigur” darzustellen und seine Position international zu legitimieren.
Dies ist nicht nur ein historischer Fehler, sondern eine bewusste Mittäterschaft an diesen Verbrechen.

Verbrechen.

APPELL AN DIE PRESSE

Die Verzerrung dieser Angriffe und Massaker durch die Medien, die Täter-Opfer-Umkehr und die Legitimierung der Täter sind inakzeptabel!

Berichten Sie die Wahrheit!
Die Ereignisse in Syrien sind nicht einfach ein “Anti-Regime-Kampf”. Diese Angriffe sind Teil eines ethnischen und konfessionellen Vernichtungsfeldzuges.
Nennen Sie die wahren Verantwortlichen für diese Angriffe!

Die direkte Rolle der Übergangsregierung unter Golani darf nicht verschleiert werden.
Nicht die Opfer zu Tätern machen!

Minderheiten, die angegriffen werden, als Teil einer politischen Partei oder Gruppe darzustellen, dient nur der Rechtfertigung des Unrechts, das ihnen angetan wird.
Ignorieren Sie nicht die Gewalt und die Opfer!

Diese Angriffe kosten Menschenleben. Das darf nicht verschwiegen werden.
Golani und seine Übergangsregierung reinzuwaschen ist inakzeptabel!

Ihn als “Friedensfigur” darzustellen bedeutet, die Massaker zu verschleiern.
Die Völker Syriens sind in Gefahr. Aleviten, Drusen und andere Minderheiten sind mit Aufrufen zum Völkermord, existenziellen Bedrohungen und physischen Angriffen konfrontiert, während die internationale Öffentlichkeit und die Medien schweigen.
Die Verdrehung der Wahrheit ermutigt die Täter und vertieft das Unrecht.
Die Geschichte wird diejenigen, die diese Realität verzerren, zur Rechenschaft ziehen.

Quellen-Kaynaklar:Die Pressemitteilung der AABK

 

Dringende Petition an das UN-Hauptquartier in New York:

„Die UN muss sofort handeln, um die genozidalen Massaker an den Alawiten in Syrien zu stoppen“.

 Stoppt den Völkermord in Syrien!

 

Türkei: Razzia und Ermittlungen gegen den türkischen Industriellenverband TÜSİAD

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TÜSIAD Präsident Turhan und TÜSIAD Vorsitzender des Hohen Beirats des TÜSİAD (YİK) in Untersuchungshaft genommen.

ISTANBUL. Gegen den türkischen Industriellenverband TÜSİAD-Vorsitzenden Orhan Turhan wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. In einer Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft hieß es, die Sicherheitskräfte seien angewiesen worden, Turhan und Aras zur Aussage zu bringen. Auch gegen den Vorsitzenden von TÜSİAD YİK, Ömer Arif Aras, wurde in der vergangenen Woche ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gegen den Vorsitzenden des Hohen Beirats der TÜSİAD (YİK), Mehmet Ömer Arif Aras, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. In seiner gestrigen Rede vor der Generalversammlung des TÜSİAD kritisierte Aras die Verhaftungen der letzten Wochen und wies auf den Druck auf türkische Medien und Journalisten hin.

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REAKTION DER REGIERUNG

Die Regierung reagierte auf die Kritik der TÜSİAD-Führung. Justizminister Yılmaz Tunç erklärte auf seinem Social-Media-Account: „Niemand sollte daran zweifeln, dass wir wie bisher auf jeden Versuch, in die Rechtsordnung einzugreifen, mit aller Härte im Rahmen des Gesetzes reagieren werden.“
AKP-Sprecher Ömer Çelik sagte: „Die TÜSİAD sollte sich bemühen, ihre schlechte Bilanz in Sachen Demokratie hinter sich zu lassen.“

Gegen den Vorsitzenden von TÜSİAD, Orhan Turan, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen „öffentlicher Verbreitung irreführender Informationen und versuchter Einflussnahme auf ein faires Verfahren“ eingeleitet, nachdem er am 13. Februar auf der Generalversammlung des Vereins eine Rede gehalten hatte. Turan wurde in Polizeibegleitung zum Gericht gebracht, um seine Aussage zu machen. Die Sicherheitsabteilung der Sicherheitsdirektion der Istanbuler Polizei wurde angewiesen, der Staatsanwaltschaft die Aussagen von Mehmet Ömer Arif Aras, dem Vorsitzenden des Hohen Beirats der TÜSİAD, vorzulegen, gegen den in den vergangenen Tagen wegen derselben Vergehen ermittelt worden war.

Erdogan : „Sie werden Ihren Platz in der neuen Türkei kennenlernen“

Staatspräsident und AK-Parteivorsitzender Recep Tayyip Erdoğan hat heute auf der Fraktionssitzung seiner Partei im türkischen Parlament eine Erklärung abgegeben. In seiner Rede sagte Präsident Erdoğan: „ „Das riecht nach Provokation, Sie werden Ihren Platz in der neuen Türkei kennenlernen. Die Erklärung der TÜSİAD hat ihre Grenzen überschritten“ und fügte hinzu: „Wir nehmen keine Rücksicht auf die Oppositionellen, die sich nach den Erklärungen der TÜSİAD-Führung wie Diener aufgereiht haben. Der Wert derer, die sich königlicher als der König benehmen, ist so hoch wie der Wert, den ihre Besitzer ihnen beimessen. Wir haben nichts mit Marionetten zu tun, unsere Gesprächspartner sind Puppenspieler“. „Sie mögen der alten Türkei nachtrauern, in der Sie vom Geltungsbereich des Gesetzes ausgeschlossen waren, aber in der neuen Türkei werden Sie Ihren Platz kennen“, sagte Erdoğan.

WAS IST PASSIERT?
Die Generalversammlung von TÜSİAD, der Dachorganisation des Großkapitals in der Türkei, fand am 13. Februar in einem Hotel in Beşiktaş, Istanbul, statt.
Während der Eröffnungsrede der Versammlung wurden die Äußerungen des TÜSİAD-Vorsitzenden Orhan Turan und des Vorsitzenden des Hohen Beirats der TÜSİAD YİK, Ömer Aras, öffentlich diskutiert.

TÜSİAD GENERALVERSAMMLUNG AM 13. FEBRUAR.2025

(c) TÜSIAD

TÜSİAD hat am Donnerstag, den 13. Februar seine ordentliche Generalversammlung abgehalten. Bei der Präsentation des TÜSİAD wurde viel über den Inhalt der Folie mit dem Titel „Außergewöhnliche Ereignisse im politischen Leben“ diskutiert. Auf der Folie stand: „Dies erzeugt Angst in der Gesellschaft und untergräbt das Vertrauen. Das Problem, dass Verhaftungen eher die Regel als die Ausnahme sind, kann nicht gelöst werden“.

TURAN: „KORRUPTION, BETRUG UND SCHWARZMARKT SIND AN DER TAGESORDNUNG“.

„Orhan Turan, Vorsitzender von TÜSİAD, sagte in seiner Rede auf der Generalversammlung: „Leutnants werden wegen Disziplinlosigkeit entlassen, aber bei vielen Vorfällen, die öffentliche Empörung hervorrufen, wie Erdbeben, Brände, Belästigungen, Frauenmorde und Arbeitsunfälle, werden die Schuldigen entweder nicht gefunden oder nach kurzer Zeit wieder freigelassen. Das bedeutet, dass Fehler, Fehlverhalten und Günstlingswirtschaft weit verbreitet sind. Nachrichten über Ermittlungen gegen kritische Äußerungen und journalistische Aktivitäten sind sehr häufig geworden. Es werden Vorfälle untersucht, die mehr als 10 Jahre zurückliegen. Die Liste der verhafteten Abgeordneten, Parteiführer und Bürgermeister wird immer länger. Leutnants werden wegen Disziplinlosigkeit entlassen, aber bei vielen Vorfällen, die die Öffentlichkeit empören, wie Erdbeben, Brände, Belästigungen, Frauenmorde, Arbeitsunfälle, werden die Schuldigen entweder nicht gefunden oder nach kurzer Zeit wieder freigelassen. Das öffentliche Gewissen ist von der Unverhältnismäßigkeit zwischen Verbrechen und Strafe überzeugt. Es gibt neue Beispiele für die Absetzung von gewählten oder ernannten Amtsträgern. Darüber hinaus ermöglichen neue gesetzliche Bestimmungen der staatlichen Aufsichtsbehörde, Beamte zu entlassen, und dem SDIF, Treuhänder für Unternehmen zu ernennen. Die Nachrichten über Korruption, Betrug und Schwarzhandel reißen nicht ab. Es ist wahrscheinlich einfacher, eine Organisation zu gründen, um ein Verbrechen zu begehen, als ein Unternehmen zu gründen.

„OHNE VERTRAUEN IN DAS RECHT KÖNNEN WIR KEINE GUTE ZUKUNFT AUFBAUEN“
„Frauenmorde und Kindesmissbrauch nehmen kein Ende. Was ist das für eine Eskalation, warum sind wir so geworden? Es würde Tage, vielleicht Monate dauern, über jedes einzelne Problem zu sprechen. Hinter all diesen Problemen steht der Verlust des Vertrauens in die Justiz. Wir haben es immer gesagt, wir werden es immer sagen. Der moderne Staat basiert auf der Rechtsstaatlichkeit. Alle Bürgerinnen und Bürger sind vor dem Gesetz gleich. Auch der Staat ist an das Gesetz gebunden. Die Verwaltung auf allen Ebenen ist nicht willkürlich, sondern an das Gesetz gebunden. Wenn es hier ein Problem gibt, gibt es überall Probleme. Wenn es kein Vertrauen in das Recht gibt, werden sich Unsicherheit, Instabilität und Ungewissheit überall ausbreiten. Ein systemisches Risiko entsteht. Selbst wenn es gelingt, den Tag zu retten, ist die Zukunft gefährdet. Sehen Sie, wir sind Industrielle und Geschäftsleute. Wir sind Mitglieder von TÜSİAD, aber vor allem sind wir Menschen, Bürger dieses Landes. Wir stellen die menschlichen Werte über die wirtschaftlichen. Wir wollen unseren Kindern und Enkelkindern eine bessere Zukunft und kein größeres Erbe hinterlassen. Ohne Vertrauen in das Recht können wir keine bessere Zukunft aufbauen.

„WENN WIR RECHTSSTAATLICHKEIT SCHAFFEN, KÖNNEN WIR ALLE UNSERE PROBLEME LÖSEN“

Weder wirtschaftliche, soziale, innen- noch außenpolitische Probleme können ohne die sofortige und vollständige Herstellung der Rechtsstaatlichkeit gelöst werden. Darüber hinaus wird die Ablösung der sozialen Polarisierung durch soziale Harmonie, die Flexibilisierung der Politik und die Erweiterung des politischen Raumes die Lösung unserer Probleme zweifellos erleichtern. An dieser Stelle ist es unser größter Wunsch, dass das Problem des Terrorismus dauerhaft gelöst wird, aber wir müssen auch sehen. Es gibt eine Wechselwirkung zwischen dem Erfolg des laufenden Prozesses und der Verbesserung der Rechtsstaatlichkeit und der demokratischen Standards. Das eine ist ohne das andere nicht möglich. Wenn wir Rechtsstaatlichkeit schaffen, können wir alle unsere Probleme lösen, indem wir miteinander reden und gesunden Menschenverstand walten lassen.

„EXPORTEURE BLUTEN AUS, IMPORTE WERDEN ATTRAKTIVER“
Lassen Sie mich ein paar Worte zur Wirtschaft sagen. Obwohl wir das Wirtschaftsprogramm von Minister Mehmet Şimşek unterstützen, können wir nicht sagen, dass in der Wirtschaft alles in Ordnung ist. Der Kampf gegen die Inflation muss beschleunigt werden. Wir müssen schneller zu Ergebnissen kommen. Andernfalls werden die Spannungen zunehmen. Die Kosten der Inflationsbekämpfung werden immer schwerer zu tragen sein, sowohl für die Unternehmer als auch für die Arbeitnehmer. Die Industriellen haben es sehr schwer. Die Exporteure haben Blut geleckt. Importe werden immer attraktiver. Wie können wir mit unseren Konkurrenten in anderen Ländern mithalten, die Rohstoffe billiger einkaufen, günstiger an Kredite kommen und einen geringeren Anteil an Energie- und Arbeitskosten an den Gesamtkosten haben? Wie sieht die Rechnung aus? Ist der Produktivitätsunterschied groß genug, um die Lücke zu schließen? Wie werden wir dann unser Geschäft weiterführen? Was passiert mit unseren Mitarbeitern, wenn wir nicht weitermachen können? Wir wissen, dass das Bevölkerungswachstum dramatisch zurückgegangen ist. Aber inwieweit ist uns bewusst, dass dies eine viel höhere Produktivitätssteigerung erfordert? Wie können wir wachsen, ohne die Zahl der Beschäftigten zu erhöhen, ohne die Qualität zu verbessern, ohne die Produktivität zu beschleunigen, ohne die Wertschöpfung zu erhöhen? Gibt es eine Theorie, die das erklärt?

„UNTERNEHMER UND ARBEITNEHMER SIND UNZUFRIEDEN“
Unternehmer und Arbeitnehmer sind unzufrieden. Sowohl Großunternehmen als auch KMU haben zu kämpfen. Unternehmer im Westen und im Osten klagen. Wer lächelt also? Özdemir Asaf sagt: „Wir haben alles der Zeit überlassen, ohne zu wissen, ob wir Zeit haben. Jetzt wissen wir, dass wir keine Zeit haben. Seit Jahren sagen wir, dass wir uns auf den Klimawandel vorbereiten müssen. Wir sagen, dass wir den technologischen Wandel nicht verschlafen dürfen. Wir sagen, dass wir uns gegen geostrategische Risiken wappnen müssen. Wir sagen, dass wir unsere Arbeitskräfte und unsere Jugend entsprechend den Anforderungen der Zeit ausbilden müssen. Wir sagen, dass wir vor allem unsere Frauen in die Erwerbsbevölkerung integrieren müssen, um die Arbeitskräftelücke zu schließen. Bereiten wir uns auf Handelskriege vor und schaffen wir ein Ökosystem, in dem Exporte und nicht Importe attraktiv sind. Erinnern wir uns an die strategische Bedeutung von Landwirtschaft und Viehzucht.

„WIR KÖNNEN DIE VERÄNDERUNGEN IN DER WELT NICHT EINHOLEN“
Während in der Welt große Veränderungen stattfinden, sehen wir eine große Chance vor uns. Wir wollen diese Chance nutzen, aber unsere Energie wird verschwendet. Wir können die Veränderungen in der Welt nicht einholen. Wir können nichts der Zeit überlassen. Wir haben keine Zeit mehr. Lassen Sie uns so schnell wie möglich nachhaltige Erfolge bei der Inflationsbekämpfung erzielen. Flankieren wir die Geldpolitik durch Fiskalpolitik und Strukturreformen. Die Wirtschaft braucht Luft zum Atmen. Investitionen, Produktion und Exporte müssen gefördert werden. Wir haben immer wieder gesagt, was zu tun ist, und wir haben es auch in einer Broschüre zusammengefasst, die wir heute verteilen, weil wir nicht schweigen können“.

ARAS: „DER GRUND IST MANGELNDE KONTROLLE, EIN ZUSAMMENBRECHENDES SYSTEM“
Der Vorsitzende des Hohen Beirats von TÜSİAD (YİK), Mehmet Ömer Arif Aras, sagte:„Es mag ein Feuer geben, aber 78 Menschen werden nicht sterben. Wenn 78 Menschen sterben, dann wegen der schlechten Bauweise und der mangelnden Überwachung. Ein System hat versagt. Dieses Ereignis ist noch in unseren Herzen, weil es noch nicht lange her ist, aber wir sollten nicht vergessen, dass letztes Jahr an diesem Tag neun Arbeiter bei einem Erdrutsch in der Goldmine im Bezirk İliç in Erzincan ums Leben kamen. Bei dem großen Erdbeben vor zwei Jahren haben wir Zehntausende Menschen unter einstürzenden Gebäuden verloren, die durch unsachgemäße Bauweise entstanden sind. 301 Arbeiter starben 2014 bei einem Brand im Kohlebergwerk Soma. Hinter all diesen und ähnlichen Todesfällen stehen Fabrikbesitzer, die aus Kostengründen und wegen mangelnder Überwachung nicht vorschriftsmäßig investieren. In Kalifornien ist die ganze Stadt Los Angeles abgebrannt, in Japan gab es viel stärkere Erdbeben. Wie viele Menschen starben? Schauen Sie nach und vergleichen Sie. Der Grund für die Todesfälle in unserem Land ist die Missachtung der Regeln aus Kostengründen und mangelnde Überwachung. Wir haben Vorschriften, aber viele halten sich nicht daran, es gibt zu wenig Überwachung. Die Hauptursache für diese Todesfälle ist Systemversagen. Unternehmenseigentümer, die Kosten über Sicherheit stellen, Geschäftsleute aus der Privatwirtschaft und Beamte, die auf Sitzen sitzen, die ihnen nicht zustehen. Es ist das System, das sie geschaffen und umgesetzt haben. Es ist klar, wie dieses System korrigiert werden kann. Das System muss einen Selbstkorrekturmechanismus haben. Die Verantwortlichen müssen zurücktreten, zur Rechenschaft gezogen und durch kompetente Personen ersetzt werden.

Zu den aktuellen politischen Entwicklungen sagte Aras
„Wir haben in den letzten Wochen außergewöhnliche Ereignisse im politischen Leben erlebt. Gewählte Bürgermeister werden abgesetzt und durch Verwalter ersetzt. Gegen einen Parteivorsitzenden wird erst ermittelt und dann aus anderen Gründen verhaftet. Gegen eine Geschäftsfrau, die viele Künstler verwaltet, wird erst ermittelt und dann aus anderen Gründen verhaftet. Gegen den Bürgermeister einer Großstadt wird wegen einer Rede ermittelt, die er wenige Minuten nach seiner Pressekonferenz gehalten hat. Journalisten, die Interviews mit Experten veröffentlichen, werden verhaftet, der Chefredakteur verhaftet. Junge Leutnants werden aus der Armee entlassen. Wir können nicht sagen, ob diese Vorfälle Verbrechen sind oder nicht, aber wir können sagen, dass diese Vorfälle, die in sehr kurzer Zeit aufeinander folgen, die Gesellschaft verunsichern und das Vertrauen erschüttern. Wir sehen auch, dass das gravierende Problem der Inhaftierung, die eher die Regel als die Ausnahme ist, nicht gelöst wird, selbst wenn die Gesetze geändert werden.
Özkök analysierte das Manifest der TÜSİAD: Auch die Star-Wahrsager schweigen

„WIR GEBEN DIE HOFFNUNG NICHT AUF“
Wir sehen an den Freilassungen und Freisprüchen, die Jahre später erfolgen, mit welcher Akribie Verhaftungsentscheidungen und richterliche Überprüfungen, ja sogar Haftentscheidungen, die einen Menschen auch nur für einen Tag seiner Freiheit berauben, getroffen werden müssen, aber trotz der heutigen Atmosphäre der Angst und Unsicherheit geben wir die Hoffnung für die Zukunft unseres Landes nicht auf. Denn wir wissen, dass sich unser Land mit der richtigen Politik entwickeln wird und dass unsere Bürgerinnen und Bürger glücklich und in Frieden leben werden. Deshalb werden wir unermüdlich die Wahrheiten aussprechen, an die wir glauben. Wir dürfen nicht der Mentalität verfallen, dass sich nichts ändert, wenn wir es sagen“. Es ist unsere Pflicht, das auszusprechen, von dem wir wissen, dass es richtig ist. Es geht nicht nur darum, die gegenwärtige Praxis zu kritisieren, sondern auch darum, neue politische Maßnahmen vorzuschlagen. Ich möchte eine Bilanz des vergangenen Jahres in der Welt und in unserem Land ziehen und diskutieren, wie wir uns auf eine bessere Türkei vorbereiten und welche Strukturreformen wir priorisieren sollten. Wenn wir auf das Jahr 2024 blicken, stellen wir zunächst fest, dass die Verschiebung der geopolitischen Gleichgewichte an Dynamik gewonnen hat. Der globale Machtkampf hat sich verschärft und auf viele Bereiche wie Handel, Technologie, Energie und Kapitalverkehr ausgeweitet. Unsere Region hat die verheerenden Auswirkungen der Kriege in der Ukraine, im Gazastreifen und in Syrien am eigenen Leib zu spüren bekommen.

„POPULISTISCHE POLITIK GEWINNT IMMER MEHR UNTERSTÜTZUNG“
Tatsächlich spiegelt die jüngste Rhetorik von US-Präsident Trump in Bezug auf den Gazastreifen einen Ansatz wider, der das fragile Gleichgewicht und die Menschenrechte in der Region ignoriert. Weit davon entfernt, die bestehenden Probleme in der Region zu lösen, könnten solche Vorschläge die Krisen in einer bereits polarisierten Welt weiter verschärfen und die Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden untergraben. 2024 war ein wichtiges Jahr in der Geschichte der globalen Demokratie. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung gab ihre Stimme ab. Die Botschaft der Wähler in den verschiedenen Ländern war, dass die institutionellen Strukturen der Vergangenheit keine Lösung für die Probleme von heute sind. Nationalistische, protektionistische und populistische Politiken haben an Unterstützung gewonnen. Auf globaler Ebene wurden die Erfolge bei der Inflationsbekämpfung nicht durch Wirtschaftswachstum und Einkommensverteilung erreicht. Verschiedene strukturelle Probleme in großen Volkswirtschaften wie Europa und China führten zu einer ernsthaften Verlangsamung. Obwohl die Inflation in den USA unter Kontrolle gebracht werden konnte, hat sich die Einkommensverteilung weiter verschlechtert. Im Jahr 2024 werden wir einen bedeutenden Wandel in der Energienutzung erleben.

„WIR HABEN NOCH KEIN VERTRAUENSWÜRDIGES UMFELD FÜR INVESTOREN GESCHAFFEN“

„Nach den Kommunalwahlen im März haben wir in vielen Provinzen einen Wechsel der lokalen Regierungen erlebt. Die friedliche Übergabe der politischen Macht hat der Welt erneut gezeigt, wie stark die Demokratie in unserem Land ist, aber die Absetzung der gewählten und die Ernennung der ernannten Beamten nach den Wahlen haben unserer Demokratie geschadet. Im Jahr 2024 zeigte das Programm der Wirtschaftsregierung erste positive Ergebnisse. Die Inflation geht zurück, wenn auch nicht in dem erwarteten Tempo, das Leistungsbilanzdefizit ist auf einem tragfähigen Niveau, die Reserven der Zentralbank steigen und die CDS-Länderrisikoprämie sinkt. Auch die internationalen Ratingagenturen haben diese positive Entwicklung erkannt und unsere Kreditwürdigkeit heraufgestuft. Wir haben noch kein vertrauensvolles Umfeld für Investoren geschaffen. Im Jahr 2025 müssen wir weiterhin entschlossen gegen die Inflation vorgehen, aber auch sehr wachsam sein und unsere Exporteure unterstützen, damit wir unsere Märkte nicht verlieren. Wir müssen wissen, dass die Türkei ohne starke Exporte kein gesundes und nachhaltiges Wachstum erreichen kann.

„WIR GEHEN DAVON AUS, DASS DIE ZINSEN MIT DER INFLATION KONTROLLIERT SINKEN WERDEN.“

Wie wir alle wissen, gibt es drei wichtige politische Instrumente, um die Inflation zu bekämpfen. Das erste ist die Geldpolitik der Zentralbank. Wir gehen davon aus, dass die Zinsen bis 2025 kontrolliert mit der Inflation sinken werden. Zweitens die Fiskalpolitik. Der öffentliche Sektor muss den Gürtel genauso eng schnallen wie die Unternehmen des Privatsektors und unsere Bürger. Wir erwarten, dass die Einsparungen im öffentlichen Sektor bis 2025 effektiver zur Inflationsbekämpfung eingesetzt werden können. Der Staat muss Haushaltsdisziplin wahren, die öffentlichen Ausgaben kontrollieren und die Einsparungen im öffentlichen Sektor erhöhen. Um die Steuereinnahmen zu erhöhen, muss auch die Informalität ernsthaft bekämpft werden. Geld- und Fiskalpolitik sind relativ leicht zu verstehen und zu bewerten, da sie sich in konkreten Zahlen wie Zinssätzen, Steuern und Budgets ausdrücken und überwachen lassen. Strukturreformen, das dritte politische Instrument zur Inflationsbekämpfung, sind ein sehr weit gefasstes Konzept. Um die hartnäckige Inflation in unserem Land dauerhaft zu senken, um nie wieder zweistellige Inflationsraten zu haben, um aus der Falle der mittleren Einkommen herauszukommen, um das Pro-Kopf-Einkommen auf über 20.000 Dollar zu erhöhen und um eine der führenden Volkswirtschaften der Welt zu werden, müssen wir die Produktivität mit Hilfe von Hochtechnologie steigern und zu einem Modell des Wirtschaftswachstums übergehen, das auf dem Export von Waren und Dienstleistungen basiert.

„DER WEG ZUM ERFOLG FÜHRT ÜBER RECHTSSTAATLICHKEIT.“
Wir können diese Veränderungen nicht ohne Strukturreformen erreichen. Natürlich müssen Reformen in vielen Bereichen durchgeführt werden, um langfristig ein nachhaltiges Wachstum und eine solide Wirtschaftsstruktur zu erreichen, aber zwei Strukturreformen sind besonders wichtig. Erstens: Bildung und Einkommen, die den Menschen einen Mehrwert bringen. Zweitens: Rechtsstaatlichkeit und eine unabhängige Justiz. Unser Ziel sollte die wirtschaftliche Entwicklung sein, die durch das vertrauensbildende Umfeld gefördert wird, das durch diese Reformen geschaffen wird. Wenn wir diese beiden Reformen richtig umsetzen, werden alle anderen Reformen leicht zu erreichen sein. Um mit der Welt konkurrieren zu können, brauchen wir gut ausgebildete, hoch qualifizierte und leistungsorientierte Menschen in der Privatwirtschaft und in der öffentlichen Verwaltung. Auch um in Wissenschaft, Kunst, Sport und allen anderen Bereichen voranzukommen, brauchen wir vor allem qualifizierte Menschen. Wenn gut ausgebildete Menschen in einem Umfeld arbeiten, in dem Rechtsstaatlichkeit und eine faire Justiz herrschen, ist der Weg zum Erfolg in allen Bereichen, insbesondere in der Wirtschaft, geebnet. Dafür brauchen wir einen gesellschaftlichen Konsens.
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„DIE ERWERBSQUOTE DER FRAUEN LIEGT BEI 37 PROZENT, IM WESTEN BEI 52 PROZENT“.

Die Frage der Gleichberechtigung als integraler Bestandteil von Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit … Die Definitionen von Republik, Demokratie, Rechtsstaat und Laizität basieren auf dem Konzept der Gleichheit. Die Verwirklichung dieser Konzepte ermöglicht eine gerechte und friedliche Gesellschaftsstruktur. Andernfalls sind Probleme wie soziale Spannungen, Polarisierung, ineffiziente Nutzung wirtschaftlicher Ressourcen, Wohlstandsverlust, Abwanderung von Fachkräften, Vertrauensverlust in die Demokratie und Stärkung radikaler Bewegungen vorprogrammiert. Die Ungleichheit der Geschlechter wirkt sich negativ auf alle Aspekte der Entwicklung aus. Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern am wirtschaftlichen, politischen und sozialen Leben ist eine unabdingbare Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung, die Bekämpfung von Ungerechtigkeit und die Schaffung von sozialem Wohlstand. Während die Erwerbsquote der Frauen in der Türkei bei 37 Prozent liegt, beträgt sie im Westen 52 Prozent. Wenn wir nur für einen Moment 52 Prozent hätten, würde das 5 Millionen zusätzliche Arbeitskräfte und Produktivität bedeuten.
Barzani unzufrieden mit Damaskus-YPG-Abkommen: „Ich dachte, wir würden eine Föderation werden“ Am selben Tag: US-Luftabwehrgeschütze eingetroffen

„WIR STEHEN AN EINEM WICHTIGEN SCHEIDEWEG FÜR DIE TÜRKEI.“
Wir wollen Gleichheit bei der Umsetzung einer fairen Justiz für soziales Vertrauen, bei der Bekämpfung von Korruption und bei der Meinungsfreiheit. Im Jahr 2025 stehen wir an einem wichtigen Scheideweg, sowohl für die Türkei als auch für die Welt. Die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen im In- und Ausland bergen große Chancen, aber auch große Risiken. Wir müssen diesen Prozess sehr gut managen. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, dass die Türkei ein Land wird, das Einfluss in der Welt hat, ein Land, das Stabilität in seiner Region garantiert, ein Land mit einer stabilen Wirtschaft, einer robusten Demokratie, fest verankerten rechtsstaatlichen Prinzipien und einer friedlichen Gesellschaft. Dies können wir nur in einem Umfeld des Vertrauens erreichen, das durch Rechtsstaatlichkeit und eine unabhängige Justiz geschaffen wird, mit gut ausgebildeten, leistungsorientierten Menschen und einem egalitären Ansatz. Wenn uns das gelingt, haben wir die wichtigste Strukturreform erreicht. Es ist unsere Pflicht, denjenigen, die uns regieren, unsere Vorschläge in gutem Glauben zu unterbreiten. Wir alle müssen unseren Beitrag leisten.

GENERALSTAATSANWALTSCHAFT: „BEFEHL ERTEILT“.

Die Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft lautet wie folgt:
„Mehmet Ömer Arif Aras, Vorsitzender des Hohen Beirats des Türkischen Industrie- und Unternehmerverbandes (TÜSİAD), wurde auf der Generalversammlung des TÜSİAD am 13. Februar 2025 der Aufwiegelung und Manipulation der Justiz beschuldigt, Am 14. Februar 2025 leitete unsere Generalstaatsanwaltschaft aufgrund seiner desinformierenden Äußerungen von Amts wegen Ermittlungen wegen versuchter Beeinflussung eines fairen Verfahrens und öffentlicher Verbreitung irreführender Informationen ein, und während der laufenden Ermittlungen hielt der Vorsitzende des TÜSİAD, Orhan Turan, bei der Generalversammlung des Vereins am 13. Februar 2025 eine Rede gehalten, nachdem festgestellt wurde, dass er wahrheitswidrige, desinformierende und den öffentlichen Frieden störende Äußerungen getätigt hat, indem er die Justiz zu bestimmten Ermittlungen und Strafverfolgungen der Justizbehörden im Rahmen der laufenden Ermittlungen gegen den Verdächtigen Orhan Turan angeregt und angeleitet hat, von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren wegen des Vergehens der öffentlichen Verbreitung irreführender Informationen und des Versuchs der Einflussnahme auf ein faires Verfahren einzuleiten und die Leitung der Sicherheitsabteilung der Sicherheitsbehörde Istanbul anzuweisen, die Anwesenheit der Verdächtigen Orhan Turan und Mehmet Ömer Arif Aras bei der Generalstaatsanwaltschaft sicherzustellen.

WER IST TÜSİAD PRÄSIDENT ORHAN TURAN?

Er wurde 1960 im Dorf Bayındır im Bezirk Keban in Elazığ als Sohn einer Familie mit drei Kindern geboren. Im Alter von 10 Jahren zog er mit seiner Familie nach Istanbul. Orhan Turan absolvierte seine Grund- und Mittelschulausbildung an der Piri Reis Grundschule. Turan setzte seine Ausbildung am Atatürk-Gymnasium für Jungen fort und verbrachte seine Kindheit und Jugend in den historischen Stadtteilen Istanbuls, Kasımpaşa, Beyoğlu, Dolapdere und Kurtuluş.
Odatv schrieb über Turans Lebensgeschichte: „Aus dem Dorf Elazığ in die Istanbuler Bourgeoisie… Alle reden über den Vorstandsvorsitzenden von TÜSİAD: Ich war ein Linker“ in seinem Nachrichtenartikel mit dem Titel ‚Ich war ein Linker‘. Klicken Sie hier, um den Artikel zu lesen.

Mit Blick auf die jüngsten Naturkatastrophen in der Türkei, darunter die verheerenden Erdbeben von 2023, warf Erdoğan TÜSİAD vor, nicht ausreichend Hilfe geleistet zu haben und kritisierte gleichzeitig die Geschäftswelt dafür, solche Krisen für Angriffe auf die Regierung zu nutzen. „Hey, TÜSİAD, was haben Sie angesichts der Erdbebenkatastrophe getan? Wie viel Unterstützung haben Sie zusammen mit der Katastrophenschutzbehörde geleistet?“, fragte er.

Erdoğan warf der Gruppe außerdem vor, sie versuche die öffentliche Meinung zu manipulieren und Druck auf die Justiz auszuüben und warnte: „Die Türkei ist nicht Ihr Privateigentum, die Nation ist nicht Ihr Personal und die Politiker sind nicht Ihre Angestellten“. Er forderte den Verband auf, entweder „an die Arbeit zu gehen“ oder „eine politische Partei zu gründen“, wenn er sich an der Regierung beteiligen wolle.

Die Kluft zwischen der Regierung Erdoğan und den führenden Wirtschaftsvertretern der Türkei entsteht vor dem Hintergrund einer zunehmenden Überprüfung der Wirtschaftspolitik, die zu hoher Inflation, Währungsabwertung und einem deutlichen Rückgang ausländischer Investitionen geführt hat. Die Regierung hat eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um Unternehmen zu zwingen, Vermögenswerte in türkischer Lira zu halten und den Zugang zu Fremdwährungen zu beschränken.

Kritiker argumentieren, dass diese Maßnahmen das Wirtschaftswachstum verlangsamt und Investoren verunsichert haben. Jüngste Äußerungen der TÜSİAD-Führung deuten darauf hin, dass in der Geschäftswelt, die sich in den letzten Jahren weitgehend zurückgehalten hat, die Regierung öffentlich herauszufordern, die Besorgnis über wirtschaftliches Missmanagement wächst.

Die politische Opposition hat die Aussagen von TÜSİAD weitgehend unterstützt, wobei Oppositionsführer dringende Reformen zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Stabilität und der Unabhängigkeit der Justiz forderten.

Erdoğans regierende Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP) und ihre Verbündeten reagierten jedoch scharf. Justizminister Yılmaz Tunç erklärte, dass „keine Gruppe über dem nationalen Willen steht“, und warnte, dass die Regierung „entschlossen auf Versuche reagieren“ werde, die Angelegenheiten des Staates zu beeinflussen.

Nach Tunçs Äußerungen leitete die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft eine Untersuchung gegen den Vorsitzenden des Hohen Beirats von TÜSİAD, Aras, ein.
Die Staatsanwaltschaft behauptete, Aras habe „einflussreiche … zu bestimmten Ermittlungen und Strafverfolgungsmaßnahmen gemacht und falsche Erklärungen abgegeben, die geeignet waren, den öffentlichen Frieden zu stören“.

TÜSİAD galt einst als einflussreiche Kraft in der türkischen Politik, insbesondere in den frühen 2000er Jahren, als seine Stellungnahmen ein erhebliches Gewicht bei der Gestaltung der Regierungspolitik hatten. Seit dem Putschversuch 2016 hat der Verband jedoch direkte Konfrontationen mit der Regierung weitgehend vermieden, da viele Wirtschaftsführer wirtschaftliche und rechtliche Konsequenzen befürchten.

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Die offizielle Pressemitteilung von TÜSİAD vom 18. Februar 2025 zu X lautet wie folgt:

„Als TÜSİAD teilen wir unsere Erkenntnisse und Vorschläge, die wir für richtig halten, auf transparente Weise im Rahmen des Prinzips der partizipativen Demokratie, unter Beachtung der demokratischen Institutionen und Regeln, im Einklang mit den Zielen unserer Charta, immer mit dem Ziel der Entwicklung unseres Landes und zum Nutzen der gesamten Gesellschaft.

Als TÜSİAD, der die freiwillige Vereinigung von Geschäftsleuten und Industriellen repräsentiert, die in unserem Land arbeiten, produzieren und Arbeitsplätze schaffen, setzen wir unabhängig und unparteiisch Themen auf unsere Agenda, die zum Wohl und zur Entwicklung unseres Landes beitragen. Wir tragen dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Türkei in der Welt zu erhöhen und arbeiten mit unserer Vertretungsmacht in der internationalen Geschäftswelt im Einklang mit den besten Interessen unseres Landes.

Die Äußerung aller Themen, einschließlich der Kritik an unserem Verband in der Öffentlichkeit, sollte als Reichtum der Diskussionskultur und der Demokratie in der Türkei angesehen werden.

Nur mit einem Rechtsstaat, der auf den Menschenrechten und dem Prinzip der partizipativen Demokratie basiert, können wir die wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig gestalten. Es ist unsere Verantwortung gegenüber unserem Land, mit unserem Wissen, unserer Erfahrung und unseren Vorschlägen zu unseren gemeinsamen Zielen beizutragen, die unser Land voranbringen werden.“

Links:

TÜSIAD Generalversammlung 13.02.2025

TÜSIAD X 18.02.2025

https://video.haber7.com/video-galeri/310674-tusiad-baskani-orhan-turan-ve-omer-arasin-ifadesi-ortaya-cikti

Trump verhängt Embargo gegen Nachrichtenagentur AP

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AP warf dem Weißen Haus in einer Erklärung vor, das Grundprinzip der Pressefreiheit zu verletzen.

WIEN/WASHINGTON. Der zum zweiten Mal gewählte US-Präsident Donald Trump hat der Nachrichtenagentur Associated Press den Zugang zum Oval Office verwehrt, weil sie auf ihrer Karte nicht den Namen „Golf von Amerika“ verwendet.

US-Präsident Trump gab in seiner Villa Mar-a-Lago in Florida eine Pressekonferenz. Trump wurde nach seiner Meinung zum Rauswurf von AP aus dem Oval Office gefragt, die nach dem Dekret zur Umbenennung des Golfs von Mexiko in Golf von Amerika ihre alte Praxis in dieser Angelegenheit fortgesetzt hatte.

„SIE WERDEN DRAUSSEN BLEIBEN, BIS SIE ES AKZEPTIEREN“.

„Ich weiß nicht, was sie tun, aber ich sage nur, dass sie draußen bleiben werden, bis sie akzeptieren, dass es der Golf von Amerika ist“, sagte Trump.

In Bezug auf sein Dekret sagte Trump, er verstehe das Beharren von AP auf dem alten Namen nicht und finde es „lächerlich“.

„Sie tun uns keinen Gefallen und ich glaube nicht, dass ich ihnen einen Gefallen tun werde. So funktioniert das Leben“, sagte Trump und fügte hinzu, dass AP nicht ins Oval Office einziehen werde, solange sie nicht den Namen Golf von Amerika benutzten.

STREIT UM DEN NAMEN GOLF

AP kündigte an, sich nicht an Donald Trumps Anordnung zu halten, den Namen „Golf von Mexiko“ in „Golf von Amerika“ zu ändern. In einer Erklärung warf AP dem Weißen Haus vor, das Grundprinzip der Pressefreiheit zu verletzen.

Trumps Dekret gelte nur für die Vereinigten Staaten, nicht aber für Mexiko oder andere internationale Organisationen.

Mit dem am 20. Januar im Weißen Haus unterzeichneten Dekret ordnete Trump die Umbenennung des Golfs von Mexiko in „Golf von Amerika“ an. In dem Erlass heißt es: „Präsident Trump bringt gesunden Menschenverstand in die Regierung und erneuert die Grundlagen der amerikanischen Zivilisation“.

ELON MUSK NICHT IN „INTERESSENKONFLIKT“ VERWICKELT

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass sein hochrangiger Berater Elon Musk, der eine wichtige Rolle bei der Überwachung von Regierungsinstitutionen spielt, nicht in diese Aufgaben involviert sein wird, wenn es einen „Interessenkonflikt“ zwischen seiner eigenen Arbeit und Regierungsangelegenheiten gibt.

Trump merkte an, dass Musk bei der Verkleinerung der Bundesregierung, der Eliminierung unnötiger Kosten und der Reduzierung der Ausgabenlast der Institutionen sehr gute Arbeit geleistet habe.

„ER WÜRDE SO ETWAS NICHT WOLLEN.“

Trump sagte, Musk sei ein sehr intelligenter und kreativer Denker und betonte, dass er aus diesem Grund mit Musk zusammengearbeitet habe und mit der bisherigen Arbeit in den Bundesinstitutionen zufrieden sei.

Auf die Frage, wie sich Musk, der viele eigene Unternehmen besitzt und viele Ausschreibungen von Bundesbehörden erhalten hat, im Falle eines Konflikts zwischen seinen eigenen Geschäften und denen der Regierung verhalten würde, antwortete Trump: „Dann wird er sich nicht einmischen. Das will er sowieso nicht“, antwortete er.

Musk erklärte auch, dass er versuche, in diesen Fragen vorsichtig zu sein und sagte: „Ich habe den Präsidenten um nichts gebeten. Wenn es eine solche Situation (eines Interessenkonflikts) gibt, werde ich mich (von diesen Posten) zurückziehen“.

In einigen seiner früheren Äußerungen hatte Trump erklärt, dass Musk nicht in eine solche Situation verwickelt werden würde, und Musk bestätigte Trumps Worte.

EINFLUSS DES WEISSEN HAUSES AUF UNABHÄNGIGE ORGANISATIONEN WIRD ZUNEHMEN

Das von US-Präsident Donald Trump unterzeichnete Dekret sieht vor, dass unabhängige Organisationen ihre Regeln dem Weißen Haus vorlegen müssen.
Das Weiße Haus hat das von Präsident Trump unterzeichnete Dekret über unabhängige Organisationen veröffentlicht.

Das Dekret, das besagt, dass diese Organisationen ihre wichtigen Regeln dem Büro für Verwaltung und Haushalt des Weißen Hauses zur Überprüfung vorlegen müssen, legt fest, dass diese Organisationen auch einer „Leistungsbewertung“ unterzogen werden.

„Sogenannte unabhängige Behörden wie die Federal Trade Commission (FTC), die Federal Communications Commission (FCC) und die Securities and Exchange Commission (SEC) haben ohne die Aufsicht des Präsidenten enorme Macht über die amerikanische Öffentlichkeit ausgeübt“, heißt es in der Erklärung. ( Türkische Allgemeine, Wien, 19.02.2025)

„Lasst die Journalisten frei!“

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WIEN/ISTANBUL. Drei Redakteure der liberal-sozialdemokratisch orientierten Zeitung „BIRGÜN“ wurden heute verhaftet, weil sie über den Besuch der Zeitung Sabah beim Istanbuler Generalstaatsanwalt Akın Gürlek berichtet hatten. Ugur Koc und Berkant Gültekin, redaktionelle Koordinatoren der Website der Zeitung Birgün, und Yasar Gökdemir, leitender Redakteur, wurden festgenommen. Politische Parteien und Berufsverbände reagierten auf die Verhaftungen.

Wie die Zeitung BirGün berichtet, wurden drei Journalisten auf den Vatan-Campus der Istanbuler Sicherheitsdirektion gebracht, wo sie wegen ihres Berichts über den Besuch des regierungsnahen Sabah-Reporters beim Istanbuler Oberstaatsanwalt Akın Gürlek unter dem Vorwurf der „gezielten Terrorismusbekämpfung“ aussagen sollen. Während die BirGün-Journalisten auf ihre Aussage warten, gehen die Proteste gegen die Verhaftungen weiter.

In einer von der Zeitung „BIRGÜN“ veröffentlichten Erklärung hieß es, die Mitarbeiter seien aufgrund eines Berichts über den Besuch des regierungsnahen Nachrichtenkoordinators der Zeitung Sabah, Abdurrahman Şimşek, beim Istanbuler Oberstaatsanwalt Akın Gürlek in die Sicherheitsdirektion Vatan gebracht worden. Şimşek hatte auf seinem Social-Media-Account eine Klage gegen die Zeitung Birgün angekündigt.

Reaktionen von Politik und Berufsverbänden
auf die Verhaftungen

Die Journalistengewerkschaft DISK erklärte: „Es ist inakzeptabel, Journalisten gezielt zu verhaften. Unsere Kollegen müssen unverzüglich freigelassen werden.“

Auch der Verband zeitgenössischer Journalisten (ÇGD) rief auf seinen Social-Media-Accounts dazu auf: „Beendet diese Gesetzlosigkeit. Lasst die Journalisten frei.“

Auch die Journalistengewerkschaft der Türkei (TGS) gab eine Erklärung zu den Festnahmen ab: „Der Grund war die Berichterstattung über den Besuch der Zeitung Sabah beim Istanbuler Generalstaatsanwalt Akın Gürlek. Man kann uns nicht einschüchtern, indem man unsere Kollegen mitten in der Nacht wegen einer Nachricht verhaftet, die nicht untersucht werden sollte.“

Oppositionspartei CHP-Sprecher Yücel: „Verhaftungen  sind rechtswidrig“

CHP-Sprecher Deniz Yücel sagte: „Das Rechts- und Justizsystem in diesem Land ist lächerlich geworden. Die Herausgeber der Zeitung Birgün, Uğur Koç und Berkant Gültekin, wurden verhaftet. Was bedeutet es, wenn Journalisten wegen ihrer Berichterstattung verhaftet und ins Gefängnis gesteckt werden? Lassen Sie es mich ganz klar sagen: Diejenigen, die es tun und diejenigen, die es zulassen, begehen ein Verbrechen. Diejenigen, die heute im Auftrag von jemandem oder mit dem Motiv, jemanden zu begünstigen, diese unrechtmäßigen Verhaftungen vornehmen, müssen sich vielleicht morgen vor Gericht verantworten. In der Vergangenheit gab es viele Beispiele dafür. Ich rufe alle auf, sich an das Gesetz zu halten, fair und gewissenhaft zu handeln, wer immer sie auch sein mögen.“

CHP Emir: „Untersuchung aller Nachrichten, in denen der Name des Istanbuler Oberstaatsanwalts Akın erwähnt wird“

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CHP, Murat Emir, reagierte auf die Verhaftungen mit den Worten: „Diejenigen, die glauben, dass sie alle zum Schweigen bringen und einschüchtern können, indem sie Bürgermeister, Parteiführer, Künstler und Journalisten durch fadenscheinige Ermittlungen festnehmen und inhaftieren, sind in eine Sackgasse geraten“. In seiner Erklärung sagte Emir, dass „fast jede Nachricht, in der der Name des Istanbuler Oberstaatsanwalts Akın erwähnt wird, Gegenstand einer Untersuchung ist“.

CHP Bulut: „Die Nachricht wurde in Sabah veröffentlicht.“

Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Burhanettin Bulut wies in seiner Erklärung darauf hin, dass die Nachricht, die Gegenstand der Verhaftungen war, in der regierungsnahen Zeitung Sabah veröffentlicht wurde: „Die schändliche Verhaftung von Berkant Gültekin, Uğur Koç, Redaktionskoordinator der Zeitung Birgün, und Yaşar Gökdemir, leitender Redakteur, wegen der Veröffentlichung eines Artikels in der Zeitung Sabah ist nicht das Ergebnis des Gesetzes, sondern einer böswilligen Absicht. Ziel ist es, abweichende Stimmen mit dem Knüppel der Justiz zum Schweigen zu bringen und Journalisten, die die Wahrheit schreiben, einzuschüchtern“. (ANKA Nachrichtenagentur, 09.01.2025)

UN-Petition-Syrien: „Völkermord an den Alawiten“

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Wien (APA) –Die Türkische Kulturgemeinde (TKG) in Österreich beklagt einen Völkermord an der alawitischen Minderheit unter der neuen Staatsführung in Syrien. „Vor den Augen der Weltöffentlichkeit findet ein Völkermord an den eingeschüchterten, diskriminierten, verängstigten und verunsicherten syrisch-arabischen Alawiten statt“, heißt es in einer Aussendung der TKG vom Dienstag. Die Familie des gestürzten Machthabers Bashar al-Assad gehört der religiösen Minderheit der Alawiten an.

„Wir fordern die UNO, die EU und die USA auf, den in Syrien stattfindenden genozidalen Völkermord an einer Religionsgemeinschaft nicht durch eine Appeasement-Politik zu unterstützen“, heißt es weiter in der Aussendung. Auch Christen in Syrien lebten in Angst, Sorge und unter Bedrohung, beklagt die TKG. Auch sie würden von den islamistischen Milizen IS (Islamischer Staat) und Al Nusra, aus der die nunmehr regierende sunnitisch-islamistische Organisation Hayat Tahrir al-Sham (HTS) hervorging, verfolgt, ermordet und diskriminiert. Sie würden nicht das gleiche Schicksal erleiden wollen wie die arabischen Alawiten in Humus, Laskiye oder Tarsus. Dort habe sie die HTS-Regierung „von der neuen Landkarte gelöscht, wie man gestern an den neuen Pässen und Landkarten sehen konnte“, so TKG.

Die Türkische Kulturgemeinde erinnerte an eine Ende Jänner bei der UNO eingereichte Petition der arabischen Alawiten und mehrerer Nicht-Regierungsorganisation. Die Verbände in Europa rufen dringend dazu auf, „die anhaltende und eskalierende Gewalt gegen die alevitische Gemeinschaft in Syrien, die von Mord, Folter, sexueller Gewalt, Verschwindenlassen und massiver Vertreibung gekennzeichnet sei, als schwere humanitäre Krise einzustufen“. Sie erfordere ein sofortiges und entschiedenes Handeln der Vereinten Nationen. Der systematische Charakter dieser Gräueltaten stelle eine eklatante Verletzung des Völkerrechts dar, einschließlich der Genfer Konventionen, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und des Übereinkommens über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes. (APA, 04.02.2025)

Quellen:

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Petition vom 28.01.2025 gegen den Völkermord an den arabischen Alawiten in Syrien

Eine Petition nach 28 Tagen, genau am 28.01.2025 mit 18 Seiten und tausenden Beweisen, Videos, an den UNO-Hauptsitz in New York bestätigt den Appell und die Befürchtungen des TKG Think Tank aus Wien.

Die arabischen Alawiten und mehrere NGO haben sich an die UNO New York mit Fakten, Beweisen und Quellen mit mehreren Anwälten, Richter, Staatsanwälte und Beweise mit dem Titel, „Appell der syrischen alawitischen NGO in Europa. Die Angriffe stellen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord dar“ zeigt leider auf, dass ihre in Wien ansässigen Mitglieder und Bekannten der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich die Massaker an der syrisch-arabischen Minderheit der Alawiten seit der HTS Golani-Regierung registriert haben und täglich mit steigender Tendenz fortsetzen.

Hier die deutsche Übersetzung der Petition der drei großen europäischen NGOs wie Föderation der Arabischen Aleviten in Europa e.V., Alevitische Union Europa e.V., Alevi Bektaşi Federasyonu (Alevitische Bektaschi Föderation) an die UNO in New York, die von der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich (TKG) aus dem Englischen sinngemäß mit dem Original übersetzt wurde englischen Quellen-Schreiben unten für die Öffentlichkeit:

Neben der 18-seitigen Petition in englischer Sprache an das UN-Hauptquartier in New York sind der Petition 6 Anlagen beigefügt (Der USB-Stick mit Videos und Bildern zu Tötungen, Angriffen und Foltervorfällen).

Arabische, türkische und kurdische alevitische Nichtregierungsorganisationen (NRO) in Europa rufen dringend dazu auf, die anhaltende und unter verschiedenen Vorwänden eskalierende Gewalt gegen die alevitische Gemeinschaft in Syrien, die von Mord, Folter, sexueller Gewalt, Verschwindenlassen und massiver Vertreibung gekennzeichnet ist, als schwere humanitäre Krise einzustufen, die ein sofortiges und entschiedenes Handeln der Vereinten Nationen erfordert. Der systematische Charakter dieser Gräueltaten, die von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren in der offensichtlichen Absicht begangen werden, eine religiöse und ethnische Minderheit ins Visier zu nehmen, stellt eine eklatante Verletzung des Völkerrechts dar, einschließlich der Genfer Konventionen, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und des Übereinkommens über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes.

Die folgenden Handlungen wurden als Verstöße gegen das Völkerrecht dokumentiert, insbesondere gegen die Genfer Konventionen, den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte (ICCPR) und andere verbindliche internationale Menschenrechtsinstrumente.

In der 18-seitigen Petition in englischer Sprache, die an das UN-Hauptquartier in New York gerichtet ist, werden auch folgende Punkte angesprochen und mit Fakten belegt:

1) Verletzung des humanitären Völkerrechts (Genfer Konventionen und Zusatzprotokolle)
2) Internationaler Strafgerichtshof (Römisches Statut, 1998)
3) R2P-Doktrin (Responsibility to Protect) (2005)
4) Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte (ICCPR, 1966)
5)Internationaler Schutz ethnischer und religiöser Minderheiten
6) Dringender Handlungsbedarf7) Aktivierung der R2P-Doktrin (Responsibility to Protect)
8) Sofortiges Eingreifen zur Verhinderung von Völkermord
9)Einrichtung humanitärer Korridore und Sicherheitszonen
10) Entsendung von Menschenrechtsbeobachtungsteams
11) Verhängung umfassender Sanktionen gegen die syrische Regierung und ihr nahestehende Akteure unter verschiedenen Vorwänden
12) Bereitstellung humanitärer Soforthilfe
13) Übergangsjustiz und Rechenschaftspflicht fördern
14) Internationale Sensibilisierungs- und Advocacy-Kampagnen:

Hier die Petition in voller Länge auf Deutsch und als PDF auf Englisch.

Quellen:
https://www.turkischegemeinde.at/dringende-petition-an-das-un-hauptquartier-in-new-york-die-un-muss-sofort-handeln-um-die-genozidalen-massaker-an-den-alawiten-in-syrien-zu-stoppen/